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01.02.2022

Projekt „Digitale Angebote zur beruflichen Orientierung im Nordwesten Niedersachsens“ mit Umfrage regionaler Unternehmen gestartet

Digitale Praxiskontakte stehen im Fokus des Projektes BODIG (Digitale Angebote zur beruflichen Orientierung im Nordwesten Niedersachsens), das im Oktober 2021 unter der Leitung des Instituts für Ökonomische Bildung gemeinnützige GmbH (IÖB) gestartet ist. Gemeinsam mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sowie dem job4u e.V. werden in der 18-monatigen Projektlaufzeit digitale Ansätze für Praxiskontakte wie beispielsweise Expert*innenbefragungen oder Betriebserkundungen erarbeitet und erprobt, die Schüler*innen digitale Einblicke in die berufliche Praxis ermöglichen sollen. Das Projekt richtet sich an Schüler*innen allgemeinbildender Schulen, Lehrpersonen und Ausbilder*innen regionaler Unternehmen.

 

Digitale berufliche Orientierung als Notwendigkeit

In der Pandemie war es notwendig, digitale Ergänzungsangebote zu Präsenzveranstaltungen in der beruflichen Orientierung zu realisieren, um Jugendlichen – trotz fehlender Betriebspraktika - einen Einblick in ihre beruflichen Möglichkeiten zu geben und sie beim Übergang in die Arbeits- und Berufswelt zu unterstützen.

„Als Reaktion auf die Corona-Pandemie gewinnen digitale Lehr- und Lernarrangements zunehmende Beachtung. Auch in berufsorientierenden Formaten mit Bezug zum regionalen Wirtschaftsraum im Nordwesten Niedersachsens ist das Potenzial offenkundig“, sagt Dr. Rebecca Lembke, Leiterin des Projekt- und Wissenschaftsmanagements am IÖB.

Die Schüler*innen profitieren im Rahmen des Projekts von interessanten digitalen Angeboten wie Live-Veranstaltungen, Workshops, Online-Betriebserkundungen oder Videos zu Berufsbildern und Ausbildungsperspektiven und lernen die Anforderungen und Entwicklungen in den Schwerpunktbranchen des Nordwestens kennen. „Jugendliche und junge Erwachsene möchten auf Augenhöhe mitgenommen werden und Praxis erleben dürfen. Digitale Angebote in Form von Workshops oder die Einbindung von Influencer*innen erweitern die Möglichkeiten und machen das Thema Berufliche Orientierung stark für die Zukunft.“, sagt Iris Krause, Geschäftsführerin des job4u e.V.

Für Lehrkräfte und Ausbilder*innen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich in projekteigenen Praxisforen auszutauschen und an der Weiterentwicklung der Angebote mitzuwirken. Um entsprechende Praxiskontakte im Unterricht gut vor- und nachzubereiten bzw. verankern zu können, werden Materialien für Schulen und Unternehmen entwickelt. „Unternehmen müssen sich bei der Suche nach Auszubildenden auf das Informationsverhalten von Jugendlichen einstellen und neue Wege gehen. Denn junge Menschen informieren sich in der Regel zunächst digital“, sagt Stefanie Decker von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK). „Kann ein Unternehmen hier bereits eine Vielfalt an interessanten digitalen Angeboten präsentieren, stehen die Chancen auf weitere Kontakte gut.“ Diese digitalen Formate in eine übergreifende Konzeption einzubinden, werde aber unerlässlich sein. Das Projekt leiste dazu einen wichtigen Beitrag und biete Unternehmen wertvolle Unterstützung.

 

Umfrage regionaler Unternehmen

Zu Beginn des Projekts fand eine Umfrage regionaler Unternehmen zur Nutzung digitaler Angebote in der beruflichen Orientierung statt, in der zugleich der Bedarf ermittelt wurde. Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größe nahmen an der Umfrage teil, deren Ergebnisse in einer Onlineveranstaltung am 10.02.2022 um 15.30 Uhr interessierten Unternehmen vorgestellt werden und dem Austausch dienen. Anmelden können Sie sich bei Frau Dr. Rebecca Lembke (lembke@ioeb.de).

 

Das Projekt wird gefördert durch:

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