Unterrichtsmaterial "Praxiskontakt Messen"

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: Institut der Deutschen Messewirtschaft im AUMA e. V., Berlin

Förderzeitraum:

seit 2011

Partner: Institut der Deutschen Messewirtschaft im AUMA e. V., Berlin (z. T. Thomas-Mann-Oberschule Berlin, Messe Berlin GmbH, Berlin)

Forschungsschwerpunkt
  • Materialgestaltung/Kompetenzvermittlung
  • systematische Implementation von Praxiskontakten in den Wirtschaftsunterricht
  • Strukturen/Entwicklungsabläufe von Wissen
  • Strukturen/Entwicklungsverläufe/Transfereigenschaften
Ziele

Förderung ökonomischer Bildung und Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule

Beschreibung

Kooperationsprojekt zwischen dem IÖB und dem Institut der Deutschen Messewirtschaft im AUMA e. V., Berlin zwecks Erstellung von fünf Unterrichtseinheiten/Handreichungen zu Praxiskontakten (Messen) zu folgenden Themen:

I. „Unternehmerischer Marketing-Mix“ (2012)

II. „Unternehmen in globalen Märkten“ (2012)

III. „Wettbewerb auf Märkten“ (2012)

IV. „Strukturwandel auf Märkten“ (2012)

V. „Berufs- und Studienorientierung“ (2018)

 

Die Einheiten werden kostenfrei im Internet bereitgestellt (u. a. http://www.ioeb.de/praxiskontakt-messen).

Ergebnisse/Materialien
  • Lehrplananalyse für alle deutschen Bundesländer (Sekundarstufe II) bezogen auf die fünf genannten Themenbereiche
  • fünf Handreichungen im Umfang von ca. 40 Seiten, unterteilt in Lehrerhandreichung und Unterrichtsmaterial
  • Aktualisierung der Handreichungen I – IV im Jahr 2018
Praxiskontakt Messen (Teil 1)

Praxiskontakt Messen (Teil 1)

Praxiskontakt Messen (Teil 2)

Praxiskontakt Messen (Teil 2)

Praxiskontakt Messen (Teil 3)

Praxiskontakt Messen (Teil 3)

Praxiskontakt Messen (Teil 4)

Praxiskontakt Messen (Teil 4)



Wa(h)re Werte - Wirtschafts.Forscher!

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: PwC-Stiftung - Jugend-Bildung-Kultur, Karl-Schlecht-Stiftung (seit 09/2016)

Förderzeitraum:

seit 2014

Laufzeit: seit Okt. 2014

Partner: Centrum für angewandte Politikforschung (CAP), Ludwig-Maximilians-Universität München

Forschungsschwerpunkt

In vier Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen)

  • jeweils Schulen der Sekundarstufe I und II

  • auf der Basis der bestehenden Lehrpläne, Kerncurricula für die ökonomische Bildung die ethische Dimension der Ökonomie zu analysieren, curricular zu rahmen,

  •  unterschiedliche Materialformate zu entwickeln und

  •  Lehrkräfte zu qualifizieren

Ziele
  • Zentraler Ansatzpunkt: Verankerung der ethischen Dimension in curricularen Ansätzen zur ökonomischen Bildung

  • Wirtschafts.Forscher! betont insbesondere den methodischen Ansatz, dass Kinder und Jugendliche neben dem klassischen Methodenrepertoire auch die Perspektive des forschenden Lernens systematisch nutzen sollen

Beschreibung

Das wirtschaftliche Verständnis sowie das Urteilsvermögen von jugendlichen Marktteilnehmern soll durch den Fokus auf die kulturell-ethische Dimension des Wirtschaftens gestärkt werden. Das Programm soll weiterhin Orientierungswissen, Einschätzungsfähigkeit und Selbstverantwortung fördern. Gegenstand des Programms ist nach der Eruierung von entsprechenden Defiziten im Hinblick auf das Themengebiet „Wirtschaft und Werte“ in den Schulen die Entwicklung und Implementierung von Lehrinhalten und Produktformaten für Schulen.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Konzeptionspapiere
  • vier umfassende Unterrichtsmodule mit unterschiedlichen Schwerpunkten
  • Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte
  • Online-Supportsystem 
  • regelmäßige Präsenztreffen und Fortbildungen
  • Schülerstudie
  • Qualifizierungsbausteine „Wirtschaftsethik“ und „Forschendes Lernen“

 


Wettbewerb econo=me

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderzeitraum:

seit 2015

Partner: Handelsblatt macht Schule, Alpetour, Westermann, wigy e. V.

Forschungsschwerpunkt
  • Entwicklung von Kriterien zur erfolgreichen Gestaltung von Schulwettbewerben im Rahmen der ökonomischen Bildung

  • Erprobung des Schulwettbewerbes als nachhaltiges Anreizsystem für Schulen, ihr Profil mit ökonomischer Bildung auszubauen

  • Möglichkeit der Nutzung der eingereichten Schülerbeiträge zur Erhebung von Schülervorstellungen im Bereich der Finanziellen Allgemeinbildung

Ziele

Anhand der Aufgabenstellung des Wettbewerbs sollen sich die Schülergruppen alltagsnah mit grundlegenden Fragestellungen des Wirtschaftsgeschehens und der Finanziellen Allgemeinbildung auseinandersetzen. Hierüber wird ein wesentliches Ziel ökonomischer Bildung erreicht, die den täglichen Handlungen zugrundeliegenden Strukturen und Prozesse aufzudecken. Es werden kreative Formen der Auseinandersetzung und Darstellung gefördert und gleichzeitig Bezüge zum Wirtschaftsunterricht hergestellt, denn die jeweiligen Aufgabenstellungen (2015/16: Erläuterung von Geldfunktionen, 2016/17: Sparen - wieso, weshalb, warum? 2017/18: Abschaffung des Bargelds?!) decken wesentliche Inhaltsaspekte der Curricula in den Bundesländern ab. Die Integration des Wettbewerbs in den Unterricht ist somit problemlos realisierbar, insbesondere aufgrund der differenzierten Aufgabenstellungen für die Sek. I und II. Des Weiteren werden durch die notwendige Gruppenarbeit Sozialkompetenz sowie aufgrund der erforderlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Geschehnissen die Medienkompetenz der Schüler gefördert.

Beschreibung

Der Schülerwettbewerb Wirtschaft und Finanzen „econo=me“ wurde im August 2017 zum dritten Mal ausgeschrieben. Bundesweit können sich Schüler aller Schulformen ab Jahrgangsstufe 7 mit einer Gruppengröße von 3 bis 10 Personen beteiligen und Wettbewerbsbeiträge im Format ihrer Wahl online einreichen (Kurzfilme, Radiobeiträge, Comics, Zeitungsartikel, Websites, …). Die Aufgabenstellung mit einer Laufzeit über den Zeitraum des Schuljahres 2017/18 steht unter dem Motto „Abschaffung des Bargelds?!“ und lautet für die Sek. I (Jahrgangsstufen 7 bis 10 Haupt-/Real- und Gesamtschule und Jahrgangsstufen 7 bis 9 Gymnasium) „Rolle des Bargelds und Auswirkungen der Abschaffung im Alltag“ bzw. für die Sek. II (Oberstufe/Gymnasium ab Jahrgangsstufe 10/Gesamtschule ab Jahrgangsstufe 11/Berufsbildende Schulen) „Zukunft des Bargelds“. Die Beiträge der Sek. I und II werden von einer Jury (bestehend aus der Flossbach von Storch Stiftung, Handelsblatt macht Schule, Lehrkräften der Sek. I und II, Frau Prof. Fuhrmann (WU Wien), Oguz Yilmaz (Youtuber und Gründer) und dem IÖB) getrennt bewertet und jeweils fünf Beiträge prämiert. Zu gewinnen sind Preise im Wert von über 50.000 Euro. Die Schirmherrschaft übernimmt erneut das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch Bundesministerin Brigitte Zypries.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • erstmalige Durchführung 2015/2016, ca. 275 Lehrkräfte mit 545 Arbeitsgruppen und knapp 3.200 Schülern
  • zweite Durchführung 2016/17, ca. 150 Lehrkräfte mit 440 Arbeitsgruppen und 2.300 Schülern 
  • dritte Durchführung 2017/18, ca. 140 Lehrkräfte mit 489 Arbeitsgruppen und 3.159 Schülern
  • Fortsetzung erfolgt bis mindestens 2018; geplant ist nachhaltige Etablierung und Durchführung
Wettbewerb econo=me

 


wigy e. V.

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: Mitglieder des wigy e. V. (per 15.03.2018 insgesamt 904 Mitglieder, davon 772 Privatpersonen, 44 Unternehmen und 88 Schulen,; Vorstand: Hon.-Prof. Dr. Werner Brinker, Dr. Joachim Peters, Dr. Jörg Bleckmann, Hilger Koenig, Dr. Margareta Brauer-Schröder

Förderzeitraum:

seit 1993

Partner: Kooperationspartner aus der Region Oldenburg und bundesweit

Forschungsschwerpunkt

Der wigy e. V. ist selbst nicht als Forschungseinheit tätig. Durch die Ansiedlung des Projektes in der Fachabteilung Schulpraxis und Unterrichtsforschung basiert die Vereinsarbeit auf den Forschungsergebnissen der Abteilung und gewährleistet somit eine wissenschaftliche Qualitätssicherung durch das IÖB. Des Weiteren wird auf diese Weise die Implementation der ökonomischen Bildung unterstützt.

Ziele

wigy setzt sich als bundesweite Initiative seit 1993 dafür ein, die ökonomische Bildung als einen integralen Bestandteil im allgemeinbildenden Schulwesen bundesweit zu verankern und das Bewusstsein für wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.

Beschreibung

wigy wendet sich an Lehrkräfte, Referendare, Unternehmer, Institutionen und Verbände sowie an alle, die die Verbreitung ökonomischer Bildung im allgemeinbildenden Schulsystem unterstützen möchten. Der Verein fördert die Verzahnung der Akteure und Aktivitäten zur ökonomischen Bildung miteinander und bietet zahlreiche Unterstützungsangebote für den Unterricht, insbesondere Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblätter, die in einem Onlinepool für die Mitglieder zur Verfügung gestellt werden. Zu den Kernaufgaben des Vereins zählt der Auf- und Ausbau eines bundesweiten Netzwerkes von Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungspolitik für einen stetigen Informations- und Kommunikationsaustausch in der ökonomischen Bildung.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • mehr als 3.000 Materialien für den Wirtschaftsunterricht aller Schulformen und Schulstufen in einem Onlinepool verfügbar
  • langfristiges Engagement vieler Förderer, insbesondere der EWE AG, aus der Region Oldenburg und eine zunehmende Zahl auch bundesweit agierender Kooperationspartner
  • Integration des wigy Onlinepools in Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte und Vermittlung von Qualifizierungsmaßnahmen an Lehrkräfte (z. B. jährliche Tagung der Wirtschaftslehrer) 
  • vielfältige Veranstaltungsformate zur ökonomischen Bildung
wigy e. V.

 


wigy Bremen

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: EWE AG, Oldenburg; wigy e. V. Vorstand (vgl. wigy e. V.)

Förderzeitraum:

seit 2006 - 2018

Partner: Landesinstitut für Schule (LIS) Bremen

Forschungsschwerpunkt

Die Initiative ist selbst nicht in der Forschung tätig. Durch die Ansiedlung des Projektes in der Fachabteilung Schulpraxis und Unterrichtsforschung basiert die Projektarbeit auf den Forschungsergebnissen der Abteilung und gewährleistet somit eine wissenschaftliche Qualitätssicherung durch das IÖB. Darüber hinaus wird hierdurch die Qualitätssicherung unterstützt.

Ziele
  • Das Projekt wigy Bremen setzt sich in enger Zusammenarbeit mit dem wigy e. V. dafür ein, die ökonomische Bildung als einen integralen Bestandteil im allgemeinbildenden Schulwesen des Bundeslands Bremen zu verankern und das Bewusstsein für wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.

  • Initiierung einer tragfähigen Netzwerkbildung in Bremen und Bremerhaven zur Etablierung ökonomischer Bildung sowie die Anbahnung von Kooperationsprojekten und Schule-Wirtschaft-Kontakten für eine ökonomische Bildung mit fundiertem Praxisbezug

Beschreibung

wigy Bremen entwickelt für Lehrkräfte allgemeinbildender Schulformen in Bremen und Bremerhaven bremenspezifische Unterstützungsangebote für die ökonomische Bildung. Unter www.wigy.de in der Kategorie wigy Bremen haben die Bremer Schulen Zugriff auf den umfangreichen Onlinepool mit Unterrichtsmaterialien. Außerdem werden Fort- und Weiterbildungsangebote für Bremer Lehrkräfte realisiert und die Berufsorientierung an Bremer Schulen unterstützt.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Onlinepool mit bremenspezifischen Unterrichtsmaterialien für den Wirtschaftsunterricht an allgemeinbildenden Schulen unterschiedlicher Schulformen und Schulstufen

  • kostenfreier Zugang zu den wigy Bremen online Angeboten für alle allgemeinbildenden Schulen im Bundesland Bremen

  • langfristige Kooperation mit dem LIS Bremen und darauf basierende vielfältige Kooperationsprojekte mit weiteren Schule-Wirtschaft-Kontakten

  • Fortbildungsangebote

  • Informationsplattform auf www.wigy.de zur ökonomischen Bildung mit Bezug zum Bundesland Bremen

wigy Bremen