EKOPOS

Wirtschaft in die Schule! in Polen

Fachabteilung/en: International

Förderer/Träger: EWE Polska, MOW, EWE AG

Laufzeit: Jan. 2003 - Jan. 2005

Ziele

Förderung der ökonomischen Bildung in Polen, Unterstützung der Lehrkräfte im neuen Schulfach "Unternehmertum".

Beschreibung

EKOPOS ist ein Projekt zur Einführung ökonomischer Bildung an polnischen Schulen. Das im Projekt "Wirtschaft in die Schule!" entwickelte Ökonomiecurriculum wurde zu diesem Zweck an polnische Rahmenbedingungen angepasst. Adaptierte Materialien für Lehrkräfte und Schüler unterstützten zusätzlich den Unterricht im Fach "Unternehmertum".

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Ökonomie-Curriculum
  • Unterrichtsmaterialien
  • Methodenkonzepte für Polen
  • Durchführung von 11 Kompaktphasen in Polen mit insgesamt 25 Lehrkräften von 13 polnischen Lyzeen

 


Energiebildung für eine nachhaltige Energieversorgung und -nutzung

Fachabteilung/en: Qualifizierung/E-Learning

Förderer/Träger: Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen

Förderzeitraum:

2009 - 2011

Partner: Fachdidaktiken aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Sachunterricht sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Oldenburg

Forschungsschwerpunkt
  • Energiebildung - Qualifizierungskonzept für unterschiedliche Teilnehmergruppen
  • Lehrerbildung und schulbezogene Personalentwicklung für die ökonomische Bildung: fachwissenschaftliche/fachdidaktische Qualifikationen; Fort- und Weiterbildung
Ziele
  • Etablierung der „Energiebildung“ als multi- und interdisziplinärer Bildungsauftrag
  • Entwicklung von Unterrichtskonzepten und Qualifizierungen für die relevanten Fächer
  • Verankerung der Energiebildung u. a. über die Integration in Schulprogrammen und landesweiten Kerncurricula
Beschreibung

Im Bereich der ökonomischen Bildung konzentrieren sich die Aktivitäten - aufbauend auf die bereits im Projekt „Ökonomie mit Energie“ geleisteten Vorarbeiten - auf den Aspekt „Qualifizierung“. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung niedersächsischer Lehrkräfte und die Entwicklung von Ausbildungsbausteinen für den Studiengang „Ökonomische Bildung“ am IfÖB an der Universität Oldenburg stehen im Vordergrund.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Entwicklung und Erprobung eines Systems zur Ausbildung von Studenten in energiewirtschaftlichen Inhalten im grundständigen Studiengang „Ökonomische Bildung“
  • Identifizierung erster Ansätze für die interdisziplinäre Behandlung bestimmter energiespezifischer Themen
  • Entwicklung eines Themenheftes „Windenergie“ mit beteiligten Fachdidaktiken
  • Entwicklung unterschiedlicher Materialien (z. B. Quiz, Plakate) im Rahmen verschiedener Veranstaltungen.
     
Energiebildung für eine nachhaltige Energieversorgung und -nutzung

 


Energiebildung unter ökonomischer Perspektive

Fachabteilung/en: querliegende Aufgabe für alle Abteilungen

Förderer/Träger: Land Niedersachsen

Förderzeitraum:

2012

Partner: Kooperation mit in- und ausländischen Partnern

Forschungsschwerpunkt
  • Entwicklung konzeptioneller Grundlagen (u. a. durch Erhebung von Schüler- und Lehrervorstellungen, Erhebung des Qualifizierungsbedarfs der Lehrkräfte, Formulierung von Fachfundamenten durch Expertenbefragung usw.)
  • Materialienproduktion für Schule, Öffentlichkeit
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung
     
Ziele

Generelles Ziel ist die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für eine grundlegende Energiebildung aus ökonomischer Perspektive für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die das allgemeinbildende Schulsystem längst verlassen haben. Die Ergebnisse werden bundeslandübergreifend verfügbar gemacht.

Beschreibung

Seit 2005 hat das Institut in unterschiedlichen Projekten Erfahrungen im Bereich der ökonomischen Energiebildung gesammelt. U. a. ist dabei ein breitgefächertes Portfolio an Materialien für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und für die Qualifizierung von Lehrkräften entstanden. Seit Anfang 2012 unterstützt das Land Niedersachsen das IÖB beim Aufbau eines Forschungsbereichs zur ökonomischen Energiebildung, so dass sich das Institut auf der Basis vorhandener Erfahrungen verstärkt der notwendigen Grundlagen- und Anwendungsforschung widmen kann. Mehrere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurden bereits umgesetzt:

  • Expertenbefragung nach der Delphi-Methode zur Forumulierung eines Basiskonzeptes
  • Erkenntnisse zu zentralen Denkfehlern und Irrtümern im Zusammenhang mit der Energieversorgung
  • Erfassung von Schüler- und Lehrervorstellungen in unterschiedlichen Schulformen
  • Erprobung und Optimierung von Unterrichtskonzepten
  • Erhebung des Qualifizierungsbedarfs von  Lehrkräften und Entwicklung von Qualifizierungskonzepten
  • Konzeptionen für ansprechende Informationsangebote für die Öffentlichkeit

Zeitnah sollen weitere Vorhaben angegangen werden:

  • Entwicklung und empirische Validierung eines Kompetenzstrukturmodells
  • Erprobung und Optimierung von Unterrichtskonzepten und Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte und andere Zielgruppen
  • Verknüpfung der Arbeiten im Energiebildungsbereich mit den Aktivitäten zur Berufsorientierung sowie mit anderen Fachdidaktiken (insb.  naturwissenschaftlichen Disziplinen)
  • Ausbau der Forschungskooperationen mit internationalen Partnern (insb. Niederlande) 
Ergebnisse/Materialien
  • Publikationen (z. B. „Die ökonomischen Dimensionen der Energieversorgung und –nutzung verstehen, Eine Delphi-Studie zur Relevanz ökonomischer Energiebildung“ unter:   www.ioeb.de Energie Aktuelle Forschungsarbeiten)
  • Fort- und Weiterbildungsangebote
  • Informationsmaterial/-konzepte für die Öffentlichkeit (z. B. Glossarreihe „Alles über die Energiewende“ unter: www.wirtschaftundenergie.de  Energiewende)
    Kooperationsprojekte (u. a. mit den Niederlanden und mit Armenien)

     

 


Entrepreneurship Education als Bestandteil ökonomischer Allgemeinbildung

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: Joachim Herz Stiftung, Hamburg

Förderzeitraum:

2012 - 2015
Forschungsschwerpunkt
  • Entwicklung einer Konzeption zur Entrepreneurship Education als Teil ökonomischer Allgemeinbildung
  • Erprobung und Evaluation innovativer Lehr-Lern-Arrangements im Bereich Entrepreneurship Education
Ziele

Das Projekt hat zum Ziel, innovative handlungsorientierte Lernmodule für Schüler im Bereich Entrepreneurship Education zu entwickeln, die konzeptionell eingebettet sind. Dies ermöglicht die systematische Verknüpfung von Theorie und Praxis und damit auch die Implementation der Lernmodule in den Regelunterricht an den Schulen. 

Beschreibung

Zu Beginn der Projektarbeit wurde eine Konzeption „Entrepreneurship Education und Allgemeinbildung“ entwickelt, dieals Monografie erschienen ist. Die Konzeption beschreibt - ausgehend von der fachdidaktischen Literatur und den relevanten Lehrplänen - grundlegend die Bildungsziele, die Lerninhalte, die curricularen Implikationen etc. von Entrepreneurship Education. Auf dieser konzeptionellen Basis wurden insgesamt 9 Lernmodule entwickelt, die in Kürze publiziert werden.

Diese tragen dem für die unterrichtliche Praxis bedeutsamen Implikationszusammenhang von Zielen, Inhalten und Methoden Rechnung und sind systematisch miteinander vernetzt. Sie sind sowohl für die Sekundarstufe I als auch für die Sekundarstufe II geeignet. Entrepreneurship Education wird einem solchen Aufbau zufolge nicht als singuläres Projektvorhaben konzipiert, sondern als ein systematisch im Schulsystem zu verankerndes Bildungsanliegen, das im Laufe einer Bildungsbiographie auf immer höheren Niveaustufen realisiert wird. Didaktisch werden passende handlungsorientierte Lehr-Lern-Arrangements entwickelt, die die im Konzept beschriebenen Ziele und Inhalte mittels innovativer Methoden befördern. Aktuell befinden sich die Lernmodule im Praxistest in ausgewählten Schulen. Die Feedbacks von SchülerInnen und Lehrkräften werden in die Module eingearbeitet, bevor sie über den Buchverlag der Herz-Stiftung veröffentlicht werden.

Ergebnisse/Materialien
  • Kirchner, Vera/Loerwald, Dirk (2014): Entrepreneurship Education in der ökonomischen Bildung. Eine fachdidaktische Konzeption für den Wirtschaftsunterricht. Hamburg.
  • Kirchner, V./Loerwald, D. (2014): Erfahrungsorientierte Lehr-Lern-Prozesse als Herausforderung und Chance für die Entrepreneurship Education. In: Berufsbildung. Zeitschrift für Praxis und Theorie in Betrieb und Schule. Heft 147, 68. Jahrgang. S. 19-21.
  • handlungsorientierte Lernmodule
     

 


Entwicklung von Lehreinheiten für die Energiebildung

Fachabteilung/en: Qualifizierung im Blick auf die Energiebildung

Förderer/Träger: Stiftung „Innovationspool“

Förderzeitraum:

2013

Partner: Universität Oldenburg

Forschungsschwerpunkt
  • Entwicklung differenzierter Materialien und E-Learning-Konzeptionen zur Qualifizierung von Zielgruppen, die in energiebezogenen Bereichen tätig sind bzw.   entsprechende Qualifikationen anstreben
  • systematische mediendidaktische Fortentwicklung bestehender Blended-Learning-Konzeptionen
Ziele
  • Vermittlung grundlegende energiewirtschaftliche Zusammenhänge für Nicht-Ökonomen, die in der Energiebranche tätig sind bzw.  entsprechende Qualifikationen anstreben
  • Ziel ist das Erlangen vertiefter Einsichten in die verschiedenen Facetten der Energieversorgung und -nutzung, um ein breiteres Verständnis für die vielschichtigen Aufgaben und Anforderungen an Unternehmen in der Branche
Beschreibung
  • Im Rahmen der ersten Projektphase wurde ein internetgestützter Qualifizierungsbaustein „Energy Economics“ entwickelt und eine internetgestützte Lehreinheit konzipiert. Diese wurde im Wintersemester 2013/2014 im Studiengang „Engineering Physics“ erprobt und evaluiert. Das Feedback der Teilnehmer fiel sehr positiv aus.
  • In der zweiten Projektphase (2014) ein weiterer internetgestützter Qualifizierungsbaustein entwickelt, auf dessen Basis ebenfalls eine Veranstaltung konzipiert, durchgeführt und evaluiert wird. Im Mittelpunkt steht darin die Auseinandersetzung mit den erneuerbaren Energien, insbesondere im Hinblick auf ihren Einsatz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Lehrveranstaltung wird ausschließlich onlinebasiert durchgeführt werden.
Ergebnisse/Materialien

Qualifizierungsbaustein „Energy Economics“, der sich thematisch mit den Schwerpunkten

  • grundlegende Strukturen internationaler Energiemärkte (insb. Erdöl, Erdgas, Kohle),
  • Besonderheiten der Märkte für leitungsgebundene Energieversorgung,
  • Bedeutung energiepolitischer Rahmensetzung auf den Märkten sowie
  • Förderung erneuerbarer Energien und ihrer Wirkung auf Märkten 

auseinandersetzt.