Pressespiegel

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18.06.2016
Presseartikel

Wenn der Chef den Lehrling zu Hause abholt. Institut für Ökonomische Bildung hilft Unternehmen bei Stellenbesetzung – Mehrere Vorträge

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in Niedersachsen in den letzten fünf Jahren von 60 000 auf 55 000 zurückgegangen. Immer mehr Jugendliche zieht es an die Uni. Diesem Vermittlungshemmnis haben sich am Freitag die Mitglieder des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) zusammen mit der Handwerkskammer Oldenburg und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer angenommen.

Unter dem Titel „Berufsausbildung für alle?! Wie Unternehmen Jugendliche unterstützen können“ wurden mehrere Vorträge gehalten.

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„Der Schlüssel liegt in den Schulen. Oft wollen die Lehrer die Schüler auf das Berufsleben vorbereiten, haben aber nicht die Ressourcen und die Zeit dafür. Deswegen wollen wir unsere Angebot an Fortbildungen weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Hans Kaminski, Wissenschaftlicher Leiter des IÖB. [...]

17.06.2016
Presseartikel

Zukunft der Geschäfte liegt auch im Netz. 100 Gäste bei „1x1 der Wirtschaft“ – Diskussion über Handel in digitalisierter Welt

Handgemalte Grafiken und Bilder unterstrichen den Impulsvortrag von Dr. Claudia Verstraete. Das war insofern kurios, da die Referentin des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg einen Fokus auf die digitale Welt legt. Das Spannungsfeld zwischen dem Konsum vor Ort und im Internet aus verschiedenen Perspektiven war Thema der Veranstaltung „1x1 der Wirtschaft“, die bereits zum 15. Mal vom IÖB ausgerichtete wurde.

Den 100 Besuchern, die ihre Eintrittskarten wie üblich meist bei der Verlosung der NWZ-Wirtschaftsredaktion gewonnen hatten, führt Verstraete am Donnerstagabend das sprunghafte Wachstum des Online-Handels in den vergangenen Jahren vor Augen. Eine Entwicklung, die traditionelle Händler unter Druck setzt, die man nach Ansicht von IÖB-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans Kaminski nicht schwarz-weiß sehen sollte. „Die Zeit ist eben anders“, meint er mit Blick auf den Titel der Veranstaltung: Alles bleibt anders. [...]

16.06.2016

Wissenschafts-Kommunikation für Bürger_innen. Experten der Region stehen Rede und Antwort

Am [...] Donnerstag Abend diskutierten im Garten des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) namhafte Expert_innen aus dem Fachgebiet digitaler Wandel der Einkaufsgesellschaft mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski lud zum bereits 15. Mal die interessierte Öffentlichkeit zur Reihe „1x1 der Wirtschaft“ ein.

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Mit dem Zitat des deutschen Internet-Unternehmers Oliver Samwer „Geschäfte sind Mittelalter. Sie wurden nur gebaut, weil es kein Internet gab“, leitete Dr. Claudia Verstraete, Wirtschaftswissenschaftlerin im Schwerpunkt Marketing und wissenschaftliche Mitarbeiterin am IÖB, ihren Eröffnungsvortrag ein. Sie bezeichnete den Online-Handel als die modernste Form der Selbstbedienung und stellte die wesentlichen Unterschiede zwischen Online- und Offlinehandel sowie sich das aus dieser digitalten Revolution resultierende veränderte Konsumentenverhalten dar.

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Neben von Schnakenburg beteiligten sich Friedrich-August Fisbeck (1. Vorsitzender des City Management Oldenburg), Johannes Korves (Geschäftsführer des Online-Optikers Brille24), Johann Kühme (Polizei-Präsident der Direktion Oldenburg) und Nils Traß (Dezernat Kriminalitätsbekämpfung, SB Cybercrime, Polizei-Direktion Oldenburg) an der Diskussion, die von Dr. Michael Koch (Leiter Projektmanagement IÖB) moderiert wurde.

Seit 2009 veranstalten das IÖB und der wigy e.V. jährlich in Kooperation mit der Nordwest-Zeitung Sommer-Vorlesungen. Bürger_innen aus Oldenburg und der Region sind eingeladen, sich über aktuelle gesellschaftliche Themen zu informieren und mit Expert_innen zu diskutieren.

10.06.2016
Presseartikel

Schülerwettbwerb econo=me. Was Schülern zum Thema Geld einfällt

Wie würde die Welt ohne Geld aussehen? Über 3.000 Schüler haben sich im Auftrag der Flossbach von Storch Stiftung, dem Institut für Ökonomische Bildung und "Handelsblatt macht Schule" darüber Gedanken gemacht - und sind dabei zu kreativen Ideen gekommen.

So lautete das Thema für die Sekundarstufe I: "Ohne Moos nichts los. Unsere Welt ohne Geld – wie sähe die aus?" Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden (Dormagen, NRW) lieferten nach Ansicht der Jury das beste Ergebnis.

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Gewinner aus Halle

"Geld regiert die Welt. Was braucht es, damit unser Geldsystem funktioniert?" – so lautete das Thema für die Sekundarstufe II. Mit ihrem Kurzfilm "Pecuniae Aenigma – wie funktioniert unser Geldsystem?" sicherten sich Schüler der 11. Kasse des Georg-Cantor-Gymnasiums aus Halle (Saale) den ersten Platz.

"Den Jugendlichen ist es gelungen, die Zusammenhänge unseres Geldsystems über ganz einfache Darstellungsmittel und Erklärungen sehr greifbar zu machen“, begründete Professor Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung, den Juryentscheid.

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Die Beiträge können auf der Webseite von "Handelsblatt macht Schule" gelesen, gehört und angesehen werden: www.econo-me.de .

10.06.2016
Presseartikel

Jugendliche mit Migrationshintergrund schwieriger in Ausbildung

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Frage: Das Institut für Ökonomische Bildung widmet dem Thema Ausbildung eine ganze Tagung. Steht es so schlecht um die Berufsausbildung?

Schröder: Die Tagung wird gemeinsam mit der Oldenburgischen IHK und Handwerkskammer Oldenburg sowie dem Verein wigy e. V. ausgerichtet, weil wir vor Herausforderungen stehen, die die Akteure in Bildung und Wirtschaft betreffen. Einerseits gibt es auf dem Markt viele offene Ausbildungsstellen, andererseits viele Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden.

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Schröder: Das Thema Berufsorientierung spielt eine zentrale Rolle. So ist das Praktikum eine wichtige Methode zur Förderung der ökonomischen Bildung. Schülerinnen und Schüler bekommen Einsichten in das Wirtschafts- und Arbeitsleben, aber auch in die eigene Berufsorientierung. In der Schule sollte geklärt werden: Unter welchen Fragestellungen möchte ich das Unternehmen analysieren? Oder: Passt der ausgesuchte Platz zu meinen Talenten und Interessen? Die Betriebe sollten das Praktikum als Gelegenheit zu nutzen, den Jugendlichen vielfältige Einblicke in die Wirtschafts- und Arbeitswelt sowie potenziell geeignete Berufsfelder zu ermöglichen.

Zu berücksichtigen sind auch die Förderprogramme und Akteure, die Schulen und Unternehmen unterstützen, Jugendliche von der Berufsfindung bis zum Ausbildungsabschluss zu begleiten. Allerdings fällt es mittlerweile selbst Fachleuten schwer, noch den Überblick über die ganzen Angebote zu behalten, was zu Effizienzproblemen im beruflichen Übergang führt. Auch hierüber werden wir sprechen müssen.

Prof. Dr. Rudolf Schröder ist Leiter des Bereichs Berufs- und Studienorientierung am Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) an der Universität Oldenburg. Am 17. Juni veranstaltet das IÖB eine Tagung zum Thema Ausbildung.

18.05.2016
Presseartikel

Über Zukunft des Einkaufens Reden. Sommervorlesung im Oldenburger Institut IÖB - Wirtschaftsredaktion verlost die Karten

[...] Wie wird man wohl in Zukunft einkaufen? Wo liegen die Chancen von immer mehr Handel „online“, auch über mobile Geräte? Und was sind die Risiken, etwa im Hinblick auf die Innenstädte, die Märkte oder auch die Sicherheit der Nutzerdaten und Manipulationsmöglichkeiten im Internethandel?

Dies ist das spannende Thema bei der diesjährigen Gartenvorlesung und Diskussion aus der Reihe „1 x 1 der Wirtschaft“, die das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und die Wirtschaftsbildungsinitiative wigy am 16. Juni (17.30 Uhr, Einlass ab 17 Uhr) im Institutsgarten in Oldenburg ausrichten wird.

Titel der Veranstaltung: „Alles bleibt anders: Verbraucherverhalten zwischen Kontinuität und Wandel im Online-Zeitalter“. [...]

[...] Wie in den Vorjahren bietet das Team von IÖB und wigy eingangs einen Impulsvortrag an: Dr. Claudia Verstraete (IÖB) wird die Chancen und Risiken des Wandels in der Handelslandschaft herausarbeiten. Im Vorderergrund steht dabei die Sichtweise des Verbrauchers. [...]

[...] Dr. Michael Koch, Leiter des Projektmanagements beim Institut IÖB, wird die Diskussion wie üblich moderieren. [...]

12.05.2016
Presseartikel

Wie kauft man in Zukunft ein?

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Frage: Das IÖB und Wigy setzen auch in diesem Jahr die Reihe der Sommervorlesungen zum 1x1 der Wirtschaft fort. Was treibt Sie an?

Kaminski: Es ist nicht nur spannend, sondern aus unserer Sicht auch notwendig, Themen, die die Menschen aktuell bewegen, leicht verständlich aufzubereiten und dann aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Dazu halten wir selbst einen Impulsvortrag und wir laden Experten ein, mit dem Publikum zu diskutieren.

Frage: Das Thema 2016?

Kaminski: Eines, das sehr gut zu Oldenburg und seiner wunderschönen Innenstadt passt – der Handel. Das Online-Geschäft hat auch vor Oldenburg nicht Halt gemacht. Die Frage ist, welche Geschäftsmodelle tragen und wie die Verbraucher jetzt und in Zukunft einkaufen werden.

Frage: Warum dieses Thema?

Kaminski: Uns geht es immer darum, die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten wirtschaftlichen Handelns deutlich zu machen. Die digitale Welt hat das Käuferverhalten in den letzten 20 Jahren radikal verändert. Unternehmensseitig gibt es neue Geschäftsmodelle und veränderte Wettbewerbsstrukturen. Die staatliche Aufsicht steht vor neuen Aufgaben, etwa, den Verbraucher vor Cyberkriminalität zu schützen. Wir wollen Licht in die Zusammenhänge bringen.

05.05.2016

Diskussion um Schulfach Wirtschaft: Wissenschaftler dafür – Löhrmann dagegen

Ökonomische Bildung ist Teil der Wirtschafspolitik, ebenso wie der Verbraucherbildung. Aber braucht es dazu ein eignes Schulfach Wirtschaft? In Siegen diskutierte Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann mit Wissenschaftlern. Während die Ministerin das Thema fächerübergreifend behandelt sehen will, sprachen sich die anwesenden Wirtschaftswissenschaftler eher für ein eigenständiges Fach aus. Einig waren sich alle darin, dass man die Lehrer nicht allein lassen dürfe. [...]

[...] Auf Einladung des Forschungskollegs „Zukunft menschlich gestalten“ (FoKoS) und des Zentrums für ökonomische Bildung (ZöBiS) der Uni Siegen diskutierte Löhrmann mit Professor Hans Jürgen Schlösser (ZöBiS), Professor Hans Kaminski (Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung an der Uni Oldenburg) und Marianne Demmer (ehem. stellv. Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft). In einem Punkt waren sich alle einig: Ökonomische Bildung ist wichtig, der Tweet der 17 Jahre alten Schülerin Naina („Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen“) sei ein deutliches Signal gewesen. [...]

[...] Neben der Frage, ob ein „Schulfach Wirtschaft“ oder die übergreifende Verflechtung der Themen sinnvoller ist, diskutierte die Runde auch darüber, wie Lehrkräfte künftig qualifiziert werden sollen und was gelehrt werden soll. „Was ist ökonomische Bildung? Wie soll sie etabliert werden? Und wie qualifizieren wir dafür? Das sind die entscheidende grundsätzlichen Fragen“, sagte Professor Kaminski. Seine Lösung wäre ein gemeinsames Curriculum der Länder und eine starke fachliche Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Kaminski: „Wer nicht über die fachlichen Kompetenzen verfügt, macht Populismus. Wir müssen die Fachfremdheit reduzieren, sonst lassen wir die Lehrer allein.“ [...]