Pressespiegel

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20.08.2016
Presseartikel

Ausbildung gemeinsam stärken. Drei Oldenburger Kammern und Institut IÖB starten Kooperation

Die Zahl der Azubis sinkt. Dem wollen die Partner auch mit mehr Qualität entgegenwirken.

Egal ob Industrie und Handel, Handwerk oder Landwirtschaft – alle Wirtschaftszweige haben mit der gleichen Herausforderung zu kämpfen: Die Zahl der Auszubildenden nimmt kontinuierlich ab. Wurden vor zehn Jahren jährlich noch rund 60 000 Ausbildungsverträge in Niedersachsen neu abgeschlossen, waren es 2015 nicht einmal mehr 55 000.

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Erstens nehme im Zuge der Bevölkerungsentwicklung die Schülerzahl ab, zweitens würden immer mehr junge Leute ein Studium starten und drittens führe die wachsende Zahl an Akademikern dazu, dass sich auch die Orientierungspunkte der Jugendlichen bei den Berufswünschen änderten.

In einem bundesweit wohl einmaligen Projekt wollen die drei in Oldenburg ansässigen Kammern, die IHK, die Handwerkskammer (HWK) und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, gemeinsam mit dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) dieser Entwicklung etwas entgegenwirken und gemeinsam die Qualität der dualen Ausbildung in der Region stärken. [...]

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Mit im Boot ist auch das IÖB, dessen Aufgabe darin liegen soll, die Ideen wissenschaftsorientiert zu überprüfen. Das Institut, das in Sachen Berufsorientierung viel Erfahrung einbringen kann, wolle laut Geschäftsführer Prof. Dr. Hans Kaminski auch die Funktion eines „Brückenstegs“ zwischen allgemeinbildendem Bereich und Berufsausbildung übernehmen. Gerade an vielen Gymnasien müsse das Thema Berufsorientierung noch stärker angegangen werden, meinte er.

11.08.2016

Schüler richten Blick auf Wirtschaftsleben. Wettbewerb der 9. Klassen – Start an der Marienschule Cloppenburg

Auch in diesem Jahr bieten die Wirtschaftsjunioren der Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg wieder einen Schülerwettbewerb für die 9. Klassen aller Schulformen im Oldenburger Land an.

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Bei dem vom Oldenburger Verein „wigy e.V.“ organisierten Schülerwettbewerb stehen Fragen aus Politik, Wirtschaftsleben und zu allgemeinen Themen im Vordergrund. Weiter sollen die Schüler über wirtschaftliche Zusammenhänge nachdenken. „Sowohl alleine als auch gemeinsam mit den Lehrern“, sagte Tina Fletemeyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin von „wigy e.V.“.

2015 beteiligten sich 69 Klassen von 38 allgemeinbildenden Schulen an dem Wettbewerb. Auch in diesem Jahr winken wieder tolle Preise.

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Die Preisverleihung erfolgt am Donnerstag, 8. Dezember, in Oldenburg. Der Wettbewerb läuft bis einschließlich Montag, 31. Oktober, im Internet www.wettbewerb.wj-oldenburg.de 

03.08.2016

Chefgespräche über Schule und Wirtschaft. Vorstand lädt zur Diskussion ein

Die Themen „Diversity Management“ (Vielfalt), Corporate Social Responsibility (soziale Verantwortung) und Ausbildungsreife stellen sowohl die Unternehmen als auch die Bildungsträger vor große Herausforderungen, weiß man bei der Wirtschaftsbildungsinitiative „wigy“ (Oldenburg). Der Vorstand lädt Personalverantwortliche und andere Führungskräfte zur Diskussion bei den „wigy Chefgesprächen“ ein, und zwar am 25. August 2016 um 18.30 Uhr (Bismarckstraße 31).

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Fragen können vorab über die Homepage eingesandt werden. Anmeldung bis 18. August: www.wigy.de.

28.07.2016

Landschaft bietet Unterrichtsmaterial

Warum die Inhalte der Lehrpläne nicht auch einmal anhand regionaler Themen vermitteln? Die Oldenburgische Landschaft und das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) der Uni Oldenburg bieten eine neue Unterrichtseinheit für Lehrkräfte des Faches Wirtschaft an. Konzipiert für den Jahrgang 8, bietet es Schülern die Möglichkeit, ihren eigenen regionalen Wirtschaftsraum zu analysieren und gleichzeitig die historische Entwicklung der Eisenbahn im Oldenburger Land kennenzulernen.

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http://www.ioeb.de/publikationen/entdeckt-oldenburger-land-2705  

23.06.2016
Presseartikel

Schüler tauchen in Wirtschaft ein. Institut für Ökonomische Bildung konzipiert Unterrichtsmaterialien

[...] Wie lassen sich komplexe wirtschaftliche Abläufe möglichst einfach und nachvollziehbar für Schüler erklären? Diese Frage hat sich das Oldenburger Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) bereits vor mehr als zehn Jahren gestellt [...].

[...] Im Rahmen des Projektes haben wir in Kooperation mit Unternehmen und Institutionen der Branche Unterrichtsmaterialien für den Wirtschaftsunterricht konzipiert, die eine Auseinandersetzung mit den Häfen und der Logistik im Norden Deutschlands ermöglichen“, erläutert Dr. Michael Koch, Leiter Projektmanagement beim IÖB.

Welche Reise hat ein Turnschuh hinter sich, bevor bei uns im Laden im Regal steht? Diese und andere Fragen, hinter denen eine Vielzahl an wirtschaftlichen Prozessen steckt, erläutern die Unterrichtsmaterialen des IÖB, die zunächst nur für Haupt-, Real- und Oberschulen entwickelt wurden. „Mittlerweile bieten wir unser Paket – ein Schülerarbeitsheft kostet 2,90 Euro – auch für die Sekundarstufe II an“, betont Koch, der sich über bundesweite Bestellungen freut.

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„Über unser Online-Portal bieten wir weitere Inhalte, Videos, Arbeitsblätter und Themenvorschläge für Lehrer an“, sagt Koch und hofft, dass das Projekt auch in den nächsten Jahren möglichst vielen Schülern dabei hilft, wirtschaftliche Zusammenhänge anhand von praktischen Beispielen besser zu verstehen.

18.06.2016
Presseartikel

Wenn der Chef den Lehrling zu Hause abholt. Institut für Ökonomische Bildung hilft Unternehmen bei Stellenbesetzung – Mehrere Vorträge

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in Niedersachsen in den letzten fünf Jahren von 60 000 auf 55 000 zurückgegangen. Immer mehr Jugendliche zieht es an die Uni. Diesem Vermittlungshemmnis haben sich am Freitag die Mitglieder des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) zusammen mit der Handwerkskammer Oldenburg und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer angenommen.

Unter dem Titel „Berufsausbildung für alle?! Wie Unternehmen Jugendliche unterstützen können“ wurden mehrere Vorträge gehalten.

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„Der Schlüssel liegt in den Schulen. Oft wollen die Lehrer die Schüler auf das Berufsleben vorbereiten, haben aber nicht die Ressourcen und die Zeit dafür. Deswegen wollen wir unsere Angebot an Fortbildungen weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Hans Kaminski, Wissenschaftlicher Leiter des IÖB. [...]

17.06.2016
Presseartikel

Zukunft der Geschäfte liegt auch im Netz. 100 Gäste bei „1x1 der Wirtschaft“ – Diskussion über Handel in digitalisierter Welt

Handgemalte Grafiken und Bilder unterstrichen den Impulsvortrag von Dr. Claudia Verstraete. Das war insofern kurios, da die Referentin des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg einen Fokus auf die digitale Welt legt. Das Spannungsfeld zwischen dem Konsum vor Ort und im Internet aus verschiedenen Perspektiven war Thema der Veranstaltung „1x1 der Wirtschaft“, die bereits zum 15. Mal vom IÖB ausgerichtete wurde.

Den 100 Besuchern, die ihre Eintrittskarten wie üblich meist bei der Verlosung der NWZ-Wirtschaftsredaktion gewonnen hatten, führt Verstraete am Donnerstagabend das sprunghafte Wachstum des Online-Handels in den vergangenen Jahren vor Augen. Eine Entwicklung, die traditionelle Händler unter Druck setzt, die man nach Ansicht von IÖB-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans Kaminski nicht schwarz-weiß sehen sollte. „Die Zeit ist eben anders“, meint er mit Blick auf den Titel der Veranstaltung: Alles bleibt anders. [...]

16.06.2016

Wissenschafts-Kommunikation für Bürger_innen. Experten der Region stehen Rede und Antwort

Am [...] Donnerstag Abend diskutierten im Garten des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) namhafte Expert_innen aus dem Fachgebiet digitaler Wandel der Einkaufsgesellschaft mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski lud zum bereits 15. Mal die interessierte Öffentlichkeit zur Reihe „1x1 der Wirtschaft“ ein.

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Mit dem Zitat des deutschen Internet-Unternehmers Oliver Samwer „Geschäfte sind Mittelalter. Sie wurden nur gebaut, weil es kein Internet gab“, leitete Dr. Claudia Verstraete, Wirtschaftswissenschaftlerin im Schwerpunkt Marketing und wissenschaftliche Mitarbeiterin am IÖB, ihren Eröffnungsvortrag ein. Sie bezeichnete den Online-Handel als die modernste Form der Selbstbedienung und stellte die wesentlichen Unterschiede zwischen Online- und Offlinehandel sowie sich das aus dieser digitalten Revolution resultierende veränderte Konsumentenverhalten dar.

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Neben von Schnakenburg beteiligten sich Friedrich-August Fisbeck (1. Vorsitzender des City Management Oldenburg), Johannes Korves (Geschäftsführer des Online-Optikers Brille24), Johann Kühme (Polizei-Präsident der Direktion Oldenburg) und Nils Traß (Dezernat Kriminalitätsbekämpfung, SB Cybercrime, Polizei-Direktion Oldenburg) an der Diskussion, die von Dr. Michael Koch (Leiter Projektmanagement IÖB) moderiert wurde.

Seit 2009 veranstalten das IÖB und der wigy e.V. jährlich in Kooperation mit der Nordwest-Zeitung Sommer-Vorlesungen. Bürger_innen aus Oldenburg und der Region sind eingeladen, sich über aktuelle gesellschaftliche Themen zu informieren und mit Expert_innen zu diskutieren.