Pressespiegel

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29.06.2007
Presseartikel

Finanzkenntnisse noch mangelhaft

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Anke Papke vom Bankenverband sieht das ähnlich. „Die Kultusminister haben akzeptiert, dass Wirtschafts- und Finanzkenntnisse Teil der Allgemeinbildung sind“, sagt Papke. Es reiche aber nicht aus, ökonomische Lehrinhalte an andere Fächer anzudocken. Drei Viertel aller Schüler fordern selbst, Wirtschaft als eigenes Schulfach zu etablieren. Das ist eines der Ergebnisse der Jugendstudie 2006 des Bankenverbandes.

Die größte Hürde bei der Einführung eines eigenen Schulfachs ist, dass qualifizierte Lehrer fehlen. „Ein typisch deutsches Problem“, sagt Leven vom DAI. Für ein Fach, das es nicht gibt, werden keine Lehrer ausgebildet. Wenn es keine qualifizierten Lehrer gibt, kann man das Fach nicht einführen. So wird die Verantwortung zwischen den für die Lehrinhalte zuständigen Kultusministerien und den für die Lehrerausbildung verantwortlichen Wissenschaftsministerien hin- und hergeschoben.

Aber das Problem ist inzwischen erkannt. Zehn Bundesländer beteiligen sich an dem Projekt „Ökonomische Bildung online“. In einer Mischung aus Online-Kursen und Präsenzveranstaltungen können Lehrer dort Zusatzqualifikationen erlangen. Mehr als 400 Lehrer haben an den vom Institut für ökonomische Bildung (IÖB) der Universität Oldenburg entwickelten Fortbildungsmaßnahmen bereits teilgenommen. „Gerade beim Thema Finanzen ist schlechter Unterricht gefährlich“, sagt Institutsleiter Hans Kaminski. „Der Flaschenhals, durch den wir auf dem Weg zu einer besseren finanziellen Allgemeinbildung müssen, bleibt daher die Lehrerqualifikation.“

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Quelle: Handelsblatt
URL: www.handelsblatt.de

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25.06.2007

Wirtschaft im Schulunterricht etabliert

Wirtschaftliche Themen haben sich im Schulunterricht zunehmend etabliert. Dieses positive Fazit zogen die rund 70 Teilnehmer eines Forums des Netzwerks Wirtschaft & Gymnasium (WiGy) am Freitag in Oldenburg. „Die große Resonanz zeigt, dass das Interesse, aber auch der Ruf nach Hilfe stetig wächst“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski, Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg.

Ein wesentlicher Fortschritt sei das neu geschaffene Fach Politik/Wirtschaft an Gymnasien, so Kaminski. „Das Fach war anfangs nicht unumstritten, findet aber auch in der Lehrerschaft zunehmend Akzeptanz“, sagte Dr. Karl-Josef Burkard, Vorsitzender des Verbands Ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen (Vöbas). Allerdings bestehe nach wie vor hoher Qualifizierungsbedarf.

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Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

19.06.2007

Beim neuen Schulfach noch Qualifikationsprobleme

FRAGE: Herr Professor Kamins­ki, vergangene Woche fand in Ganderkesee eine Messe von 21 Schüler-Firmen aus der Re­gion statt. Da müsste Ihnen - weil Sie sich seit Jahrzehnten für mehr Wirtschaft in der Schule einsetzen - doch das Herz höher geschlagen haben!

KAMINSKI: Das ist ein wirklich gutes Zeichen. Schließlich tra­gen Erfahrungen in Schülerfir­men dazu bei, zu erkennen, dass Unternehmen nicht Teu­felszeug sind. Wichtig sind aus unserer Sicht die Einbin­dung solcher Projekte in ein schulisches Gesamtkonzept der ökonomischen Bildung und fundierte Betreuung.

FRAGE: Wirtschaft wurde 2006 auch in der Sekundarstufe I der Gymnasien fest verankert - eine alte Forderung aller, die die ökonomische Bildung vo­ranbringen wollen. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

KAMINSKI: Gut! Das neu einge­führte Fach Politik/Wirtschaft ist aus unserer Sicht zwar nur die zweitbeste Lösung, weil es kein eigenes Fach Wirt­schaft gibt. Aber das neue Fach ist verpflichtend ab Klasse 8, und es ist eine Gleichwertigkeit beider Fach-Komponenten festgeschrieben worden. Insgesamt sind wir einen großen Schritt vo­rangekommen!

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Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

18.06.2007

Konzepte für den Berufsübergang

Wir stehen zu unseren Hauptschülern!"- unter diesem Motto trafen sich auf Einladung der IHK rund 120 Fachleute aus der Wirtschaft, den Schulen, der Universität Oldenburg und aus dem Niedersachsischen Kultusministerium. „Wir wollen zur Versachlichung der Debatte über die Hauptschulen beitragen", so IHK-Ausbildungsexperte Dr. Thomas Hildebrandt, Hauptschüler durften keinesfalls pauschal ausgegrenzt werden. IHK-Präsident Dr. Karl Harms: „Der Ausbildungspakt sieht vor, dass wir allen, die wollen und können, Qualifizierungsangebote machen. Wir werden sie mitnehmen! Diese kurze Formel habe wohlweislich nichts mit einer Schulform zu tun, betonte Harms.

Denn nicht die besuchte Schulform, sondern die individuelle Leistungsbereitschaft und Motivation der jungen Menschen müsse Einstellungskriterium in Unternehmen sein, so der Tenor der Veranstaltung. „Wir haben keine Probleme mit Hauptschülern m der Ausbildung", bestätigte Andreas Meyer, Personalchef von Nanu-Nana, Oldenburg.

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„Die Gestaltung von Betriebs- oder Praxistagen stellt die Lehrkräfte der niedersächsischen Hauptschulen vor besondere Herausforderungen", erläuterte Prof. Dr. Hans Kaminski. Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung in Oldenburg, So sei es nicht immer möglich, ausreichend Patze in Betrieben für alle Schülerinnen und Schüler zu finden. Eine methodische Alternative stelle hier die Gründung und Organisation von Schülerfirmen unter Einbindung von Unternehmensexperten dar.

Quelle: Oldenburgische Wirtschaft (Juni 2007)
URL: http://www.ihk-oldenburg.de/download/owi2007_06_gesamt.pdf

11.06.2007
Presseartikel

Was aus Schülerideen werden kann

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Der Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung in Oldenburg, Professor Hans Kaminski, erklärt, dass Schülerfirmen erst dann wirksam werden, wenn sie an der Schule in ein Gesamtkonzept der ökonomischen Bildung eingebunden sind und nicht nur eine Sonderveranstaltung darstellen: „Dazu braucht man die Begleitung qualifizierter Lehrkräfte."
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Quelle: Handelsblatt
URL: www.handelsblatt.de

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11.06.2007

Mehr wissen über Wirtschaft

Oldenburg - Der Beirat ruft die Wirtschaft zu Engagement auf. Das ist über die Initiative „Wigy“ möglich.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) ist zuversichtlich, dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg auch künftig eine verlässliche finanzielle Basis verschaffen zu können. Bis 2009 kann das An-Institut der Universität Oldenburg auf Mittel der VW-Stiftung setzen. Er sei „bemüht“, für die Zeit danach eine Lösung zu finden, „und optimistisch, dass das gelingt“, sagte Stratmann am Freitag bei einer Sitzung des Beirates des IÖB.

Das IÖB sei extrem erfolgreich, so der Minister. Das zeige sich auch bei den Drittmitteln. Sie machen 80 Prozent des Etats aus.

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Beiratsvorsitzender Dr. Werner Brinker würdigte die „ausgesprochen effiziente“ Arbeit des An-Instituts. In der Zentrale an der Oldenburger Bismarckstraße herrsche „eine Atmosphäre, die vor Kreativität nur so strotzt“. Dort sind 25 Mitarbeiter beschäftigt.

Brinker appellierte an die Unternehmen der Region, die Arbeit des Instituts – etwa durch den Beitritt zur Initiative Wigy (ursprünglich: Wirtschaft an Gymnasien) – nachhaltig zu unterstützen.

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Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

04.06.2007
Presseartikel

Ökonomie mit Energie

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Energie und Ökonomie sind auch ein spannendes Thema für den Unterricht, weil neben den großen weltumfassenden Themen wie Klimawandel oder Atomausstieg viele Alltagsfragen der Schüler berührt werden. Die Initiative „Handelsblatt macht Schule" und das Institut für Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) richten deshalb den bundesweiten Wettbewerb „Ökonomie mit Energie" aus, um Schüler mit dem Thema Energiewirtschaft vertraut zu machen. Schüler sind bis Herbst aufgerufen, sich mit dem Thema Energie in ihrer Familie und an ihrem Ort zu beschäftigen: Wie kann man Energie sparen? Was machen meine Stadt, mein Dorf oder meine Schule, um die Strom oder Heizkosten zu drosseln? Welche Familienmitglieder und Freunde sind im Haushalt eigentlich schon auf „grünen Strom" umgestiegen. Wie entwickeln sich die Preise von Treibstoffen auf dem Weg von der Ölquelle bis zur Zapfsäule? Welches Budget hat meine Familie für Energie im Haushalt?

Bis zum 30. September können sich Schülerteams ab der zehnten Klasse bewerben. Einsendeschluss ist der 31. Oktober. Mitmachen können Arbeitsgruppen mit fünf bis zehn Schülern, die von einem Lehrer betreut werden. Auch mehrere Teams einer Klasse können an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Gruppen bringen ihren Beitrag zum Thema „Ökonomie mit Energie" in Form: in Texten, Interviews, Film- oder Audiobeiträgen sollen die Arbeitsergebnisse zusammengefasst werden. Gefragt ist auch eine saubere Recherche, denn die Schüler sollen ihre Medienkompetenz unter Beweis stellen.

Es gibt Preise im Wert von insgesamt 20 000 Euro zu gewinnen. Die besten Schülerteams werden außerdem nach Berlin eingeladen. Dort findet am 28. und 29. November der  Handelsblatt Jahreskongress „Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft" statt.

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Quelle: Handelsblatt

URL: www.handelsblatt.de

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04.06.2007

KGS arbeitet mit Uni zusammen

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Die ökonomische Bildung soll fortentwickelt und damit verbessert werden, Betriebs- und Praxistage werden gemeinsam gestaltet, für die Schülerfirmen werden Konzepte erarbeitet, die Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit der Schüler soll gestärkt werden: Das ist Inhalt der Kooperationsvereinbarung, die jetzt von Prof. Dr. Manfred Hübner, Institut für ökonomische und technische Bildung an der Uni Oldenburg, und Gerd Kip, Leiter der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede unterzeichnet wurde. An der Zusammenarbeit sind auch die HS/RS Osternburg und die HS/RS Kreyenbrück beteiligt.

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Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/