Pressespiegel

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20.08.2007
Presseartikel

Finanzkenntnisse junger Menschen bleiben mangelhaft

Den Unterschied zwischen Aktien und festverzinslichen Papieren kann nach einer Studie der Commerzbank nur etwa die Hälfte der Deutschen richtig erklären. Dies ist nur ein Beleg dafür, dass die finanzielle Allgemeinbildung dringend verbessert werden muss.

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Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) fordert daher schon seit zehn Jahren die flächendeckende Einführung des Schulfachs Wirtschaft. „Die nicht vorhandenen wirtschaftlichen Kenntnisse in breiten Teilen der Bevölkerung sind einer der „Die Kultusminister haben akzeptiert, Hauptgründe für die niedrige Aktionärsquote in Deutschland“, sagt Franz-Josef Leven vom DAI.

dass Wirtschafts- und Finanzkenntnisse  Teil der Allgemeinbildung sind“, sagt Anke Papke vom Bankenverband. Es reiche aber nicht aus, ökonomische Lehrinhalte an andere Fächer anzudocken. Nach einem Ergebnis der Jugendstudie 2006 des Bankenverbandes fordern selbst drei Viertel der Schüler, Wirtschaft als eigenes Schulfach zu etablieren.

Im Moment fehlen dafür noch qualifizierte Lehrer. Zehn Bundesländer beteiligen sich daher an dem Projekt „Ökonomische Bildung online“. In einer Mischung aus Online- Kursen und Präsenzveranstaltungen können Lehrer dort Zusatzqualifikationen erlangen. Mehr als 400 Lehrer haben an den von der Universität Oldenburg entwickelten Fortbildungen bereits teilgenommen. „Gerade beim Thema Finanzen ist schlechter Unterricht gefährlich“, sagt Institutsleiter Hans Kaminski „Der Flaschenhals bleibt daher zurzeit die Lehrerqualifikation.“

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Quelle: Handelsblatt

URL: www.handelsblatt.de

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16.08.2007

Neuerscheinung: Mehr Wirtschaft in die Schule - Herausforderung für den Unterricht

Wissenschaftler und Praktiker vom Oldenburger Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) vermitteln in Praxisratgeber Grundlagen zur Gestaltung des Faches Wirtschaft in Schulen.
"Die Ökonomie beherrscht das öffentliche Leben und beeinflusst die private Existenz und ist damit im gesellschaftlichen wie im privaten Raum allgegenwärtig. Deswegen gehört die Ökonomie unbedingt in die Schule", fordert Steffen Flath, Staatsminister für Kultus in Sachsen in seinem Grußwort. Untermauert wird diese Forderung durch Ergebnisse aktueller Studien. So haben nach Informationen der Schufa schon 18-19-Jährige Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1.800 Euro. Wie aber können Schule und Unterricht unseren Jugendlichen eigenverantwortliches Wirtschaften, einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld und eine nachhaltige Zukunftsvorsorge beibringen? In ihrem Praxisratgeber mit beiliegender CD-Rom erhalten Lehrer einen aktuellen Überblick über Wissenschaft und Forschung sowie eine Fülle konkreter Anregungen und Materialien für den Unterricht. Wie der Titel bereits verspricht, ist "Mehr Wirtschaft in die Schule" mit der Forderung nach einem eigenständigen Unterrichtsfach "Ökonomie" verbunden, gibt aber auch die nötigen Impulse zu ihrer Erfüllung. Die Autoren stellen vor, wie ein Curriculum "Wirtschaft" an allgemein bildenen Schulen auszusehen hätte. Damit könnte Ökonomie zusammenhängend und der Komplexität des Themas gerecht werdend in einem eigenständigen Schulfach unterrichtet werden. Herausgegeben wird das Werk von der Stiftung Jugend und Bildung sowie vom Bundesverband deutscher Banken, dem BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. sowie dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

15.08.2007

Die Milliardensummen,

die die Zentralbanken in den Geldmarkt gepumpt haben, sollen Engpässe bei der Liquidität der Banken verhindern. "Ängste und plötzliche Risiken lassen jede Bank vorsichtiger handeln, um nicht später mit großen Verlusten konfrontiert zu werden", so Prof. Dr. Hans Kaminski vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB).

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Damit der Geldmarkt nicht "austrocknet", führen die Zentralbanken frisches Geld zu.

Quelle: Nord-West-Zeitung

URL: http://www.nwz-online.de/

15.08.2007
Presseartikel

Wenn Lehrer auf Zeit Wirtschaft unterrichten

Dass Wolfgang Glauner wieder zur Schule geht, hat er dem Projekt „Mitarbeiter machen Schule“ zu verdanken. Nur manchmal natürlich und dann auch nur als „Lehrer auf Zeit“. Die Mitarbeiterbesuche in den Schulen werden von der Initiative „Handelsblatt macht Schule“ organisiert. Ziel ist es, Schüler der Sekundarstufe II mit Leuten aus der Praxis zusammenbringen.

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Für das Verständnis des komplexen Themas sei es wichtig gewesen, dass sich die Schüler mit dem Unterrichtsband „Unternehmen und Strukturwandel“ auf den Unterrichtsbesuch vorbereiten konnten. Der im Frühjahr erschienene Band wurde von „Handelsblatt macht Schule“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg entwickelt.

Wolfgang Glauner war erstaunt, wie intensiv sich die Schüler bereits mit dem Thema auseinander gesetzt hatten. Die Interesse der Schüler, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigten nehme insgesamt zu, so Rauschnabel. 20 Schüler der 12.Klasse hätten das Neigungsfach Wirtschaft gewählt. Die Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde hat extra eine Zusatzausbildung gemacht, um das Fach unterrichten zu können.

Wolfgang Glauner war erstaunt, wie intensiv sich die Schüler bereits mit dem Thema auseinander gesetzt hatten. Die Interesse der Schüler, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigten nehme insgesamt zu, so Rauschnabel. 20 Schüler der 12.Klasse hätten das Neigungsfach Wirtschaft gewählt. Die Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde hat extra eine Zusatzausbildung gemacht, um das Fach unterrichten zu können.

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Quelle: Handelsblatt
URL: www.handelsblatt.de

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19.07.2007

Wirtschaften wie Profis

„Shake it baby" und „Food factory" sind Namen von Firmen, die seit kurzem die Palette der Schülerfirmen an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede bereichern. Im Beisein zahlreicher Gäste und Schüler überreichte Susanne Windels, stellvertretende Schulleiterin, am 27. Juni den neu gegründeten Firmen im Rahmen einer Veranstaltung zur Firmeneröffnung eine Urkunde. Neben den seit nunmehr zwei Jahren existierenden Schülerfirmen „Drahtesel", „KGS Shop", „Holz und Mehr" und „CbyG (Created by Girls)", die ausschließlich von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 der Hauptschule betrieben werden, gibt es damit fortan insgesamt sechs produzierende Schülerfirmen an der KGS.
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Von der Qualität der Produkte konnten sich die Gäste, unter ihnen Prof. Dr. Manfred Hübner vom Institut für ökonomische Bildung der Universität Oldenburg, im Anschluss an den offiziellen Gründungsakt selbst überzeugen.

„Wir haben bewiesen, dass es möglich ist, Schülern über diesen methodischen Ansatz Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln, die für den späteren Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt von existenzieller Bedeutung sein können", sagte Prof. Dr. Hübner, der das Projekt „Schülerfirmen" an der Rasteder Schule zusammen mit Lehramtsstudenten des achten Semesters seit zwei Jahren wissenschaftlich begleitet.
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Quelle: Rasteder Rundschau
URL: http://www.rundschau.rastede.net/

11.07.2007

Mehr Berufsorientierung in Schulen

Vor einem Dreivierteljahr entstand im Bereich der Universität Oldenburg der Gedanke, mit einer speziellen Ausbildung der künftigen Haupt- und Realschullehrer mehr für die Berufsorientierung in den Schulen zu tun. Bei den Überlegungen spielten die Klagen aus der Wirtschaft eine Rolle, dass die meisten Schüler keine Vorstellung davon hätten, was sie in der Arbeitswelt später erwartet.

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Mit ihrer Einrichtung will das „Institut für Ökonomische Bildung und Technische Bildung“ (IÖTB) die Berufsorientierung in der Lehrerausbildung weiter ausbauen. IÖTB-Chef Prof. Dr. Hans Kaminski äußerte sich am Dienstag bei der Vertragsunterzeichnung glücklich über die schnelle Übereinkunft mit der Wirtschaft: „Hier wurde nicht nur geredet, sondern auch konkret gehandelt.“

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Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

29.06.2007
Presseartikel

Finanzkenntnisse noch mangelhaft

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Anke Papke vom Bankenverband sieht das ähnlich. „Die Kultusminister haben akzeptiert, dass Wirtschafts- und Finanzkenntnisse Teil der Allgemeinbildung sind“, sagt Papke. Es reiche aber nicht aus, ökonomische Lehrinhalte an andere Fächer anzudocken. Drei Viertel aller Schüler fordern selbst, Wirtschaft als eigenes Schulfach zu etablieren. Das ist eines der Ergebnisse der Jugendstudie 2006 des Bankenverbandes.

Die größte Hürde bei der Einführung eines eigenen Schulfachs ist, dass qualifizierte Lehrer fehlen. „Ein typisch deutsches Problem“, sagt Leven vom DAI. Für ein Fach, das es nicht gibt, werden keine Lehrer ausgebildet. Wenn es keine qualifizierten Lehrer gibt, kann man das Fach nicht einführen. So wird die Verantwortung zwischen den für die Lehrinhalte zuständigen Kultusministerien und den für die Lehrerausbildung verantwortlichen Wissenschaftsministerien hin- und hergeschoben.

Aber das Problem ist inzwischen erkannt. Zehn Bundesländer beteiligen sich an dem Projekt „Ökonomische Bildung online“. In einer Mischung aus Online-Kursen und Präsenzveranstaltungen können Lehrer dort Zusatzqualifikationen erlangen. Mehr als 400 Lehrer haben an den vom Institut für ökonomische Bildung (IÖB) der Universität Oldenburg entwickelten Fortbildungsmaßnahmen bereits teilgenommen. „Gerade beim Thema Finanzen ist schlechter Unterricht gefährlich“, sagt Institutsleiter Hans Kaminski. „Der Flaschenhals, durch den wir auf dem Weg zu einer besseren finanziellen Allgemeinbildung müssen, bleibt daher die Lehrerqualifikation.“

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Quelle: Handelsblatt
URL: www.handelsblatt.de

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25.06.2007

Wirtschaft im Schulunterricht etabliert

Wirtschaftliche Themen haben sich im Schulunterricht zunehmend etabliert. Dieses positive Fazit zogen die rund 70 Teilnehmer eines Forums des Netzwerks Wirtschaft & Gymnasium (WiGy) am Freitag in Oldenburg. „Die große Resonanz zeigt, dass das Interesse, aber auch der Ruf nach Hilfe stetig wächst“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski, Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg.

Ein wesentlicher Fortschritt sei das neu geschaffene Fach Politik/Wirtschaft an Gymnasien, so Kaminski. „Das Fach war anfangs nicht unumstritten, findet aber auch in der Lehrerschaft zunehmend Akzeptanz“, sagte Dr. Karl-Josef Burkard, Vorsitzender des Verbands Ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen (Vöbas). Allerdings bestehe nach wie vor hoher Qualifizierungsbedarf.

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Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/