Pressespiegel

Druckversion der SeiteMitteilen

15.08.2007

Die Milliardensummen,

die die Zentralbanken in den Geldmarkt gepumpt haben, sollen Engpässe bei der Liquidität der Banken verhindern. "Ängste und plötzliche Risiken lassen jede Bank vorsichtiger handeln, um nicht später mit großen Verlusten konfrontiert zu werden", so Prof. Dr. Hans Kaminski vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB).

(...)

Damit der Geldmarkt nicht "austrocknet", führen die Zentralbanken frisches Geld zu.

Quelle: Nord-West-Zeitung

URL: http://www.nwz-online.de/

15.08.2007
Presseartikel

Wenn Lehrer auf Zeit Wirtschaft unterrichten

Dass Wolfgang Glauner wieder zur Schule geht, hat er dem Projekt „Mitarbeiter machen Schule“ zu verdanken. Nur manchmal natürlich und dann auch nur als „Lehrer auf Zeit“. Die Mitarbeiterbesuche in den Schulen werden von der Initiative „Handelsblatt macht Schule“ organisiert. Ziel ist es, Schüler der Sekundarstufe II mit Leuten aus der Praxis zusammenbringen.

(...)

Für das Verständnis des komplexen Themas sei es wichtig gewesen, dass sich die Schüler mit dem Unterrichtsband „Unternehmen und Strukturwandel“ auf den Unterrichtsbesuch vorbereiten konnten. Der im Frühjahr erschienene Band wurde von „Handelsblatt macht Schule“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg entwickelt.

Wolfgang Glauner war erstaunt, wie intensiv sich die Schüler bereits mit dem Thema auseinander gesetzt hatten. Die Interesse der Schüler, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigten nehme insgesamt zu, so Rauschnabel. 20 Schüler der 12.Klasse hätten das Neigungsfach Wirtschaft gewählt. Die Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde hat extra eine Zusatzausbildung gemacht, um das Fach unterrichten zu können.

Wolfgang Glauner war erstaunt, wie intensiv sich die Schüler bereits mit dem Thema auseinander gesetzt hatten. Die Interesse der Schüler, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigten nehme insgesamt zu, so Rauschnabel. 20 Schüler der 12.Klasse hätten das Neigungsfach Wirtschaft gewählt. Die Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde hat extra eine Zusatzausbildung gemacht, um das Fach unterrichten zu können.

(...)

Quelle: Handelsblatt
URL: www.handelsblatt.de

Lesen sie hier den vollständigen Artikel als PDF-Dokument:

19.07.2007

Wirtschaften wie Profis

„Shake it baby" und „Food factory" sind Namen von Firmen, die seit kurzem die Palette der Schülerfirmen an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede bereichern. Im Beisein zahlreicher Gäste und Schüler überreichte Susanne Windels, stellvertretende Schulleiterin, am 27. Juni den neu gegründeten Firmen im Rahmen einer Veranstaltung zur Firmeneröffnung eine Urkunde. Neben den seit nunmehr zwei Jahren existierenden Schülerfirmen „Drahtesel", „KGS Shop", „Holz und Mehr" und „CbyG (Created by Girls)", die ausschließlich von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 der Hauptschule betrieben werden, gibt es damit fortan insgesamt sechs produzierende Schülerfirmen an der KGS.
(...)
Von der Qualität der Produkte konnten sich die Gäste, unter ihnen Prof. Dr. Manfred Hübner vom Institut für ökonomische Bildung der Universität Oldenburg, im Anschluss an den offiziellen Gründungsakt selbst überzeugen.

„Wir haben bewiesen, dass es möglich ist, Schülern über diesen methodischen Ansatz Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln, die für den späteren Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt von existenzieller Bedeutung sein können", sagte Prof. Dr. Hübner, der das Projekt „Schülerfirmen" an der Rasteder Schule zusammen mit Lehramtsstudenten des achten Semesters seit zwei Jahren wissenschaftlich begleitet.
(...)

Quelle: Rasteder Rundschau
URL: http://www.rundschau.rastede.net/

11.07.2007

Mehr Berufsorientierung in Schulen

Vor einem Dreivierteljahr entstand im Bereich der Universität Oldenburg der Gedanke, mit einer speziellen Ausbildung der künftigen Haupt- und Realschullehrer mehr für die Berufsorientierung in den Schulen zu tun. Bei den Überlegungen spielten die Klagen aus der Wirtschaft eine Rolle, dass die meisten Schüler keine Vorstellung davon hätten, was sie in der Arbeitswelt später erwartet.

(...)

Mit ihrer Einrichtung will das „Institut für Ökonomische Bildung und Technische Bildung“ (IÖTB) die Berufsorientierung in der Lehrerausbildung weiter ausbauen. IÖTB-Chef Prof. Dr. Hans Kaminski äußerte sich am Dienstag bei der Vertragsunterzeichnung glücklich über die schnelle Übereinkunft mit der Wirtschaft: „Hier wurde nicht nur geredet, sondern auch konkret gehandelt.“

(...)

Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

29.06.2007
Presseartikel

Finanzkenntnisse noch mangelhaft

(...)

Anke Papke vom Bankenverband sieht das ähnlich. „Die Kultusminister haben akzeptiert, dass Wirtschafts- und Finanzkenntnisse Teil der Allgemeinbildung sind“, sagt Papke. Es reiche aber nicht aus, ökonomische Lehrinhalte an andere Fächer anzudocken. Drei Viertel aller Schüler fordern selbst, Wirtschaft als eigenes Schulfach zu etablieren. Das ist eines der Ergebnisse der Jugendstudie 2006 des Bankenverbandes.

Die größte Hürde bei der Einführung eines eigenen Schulfachs ist, dass qualifizierte Lehrer fehlen. „Ein typisch deutsches Problem“, sagt Leven vom DAI. Für ein Fach, das es nicht gibt, werden keine Lehrer ausgebildet. Wenn es keine qualifizierten Lehrer gibt, kann man das Fach nicht einführen. So wird die Verantwortung zwischen den für die Lehrinhalte zuständigen Kultusministerien und den für die Lehrerausbildung verantwortlichen Wissenschaftsministerien hin- und hergeschoben.

Aber das Problem ist inzwischen erkannt. Zehn Bundesländer beteiligen sich an dem Projekt „Ökonomische Bildung online“. In einer Mischung aus Online-Kursen und Präsenzveranstaltungen können Lehrer dort Zusatzqualifikationen erlangen. Mehr als 400 Lehrer haben an den vom Institut für ökonomische Bildung (IÖB) der Universität Oldenburg entwickelten Fortbildungsmaßnahmen bereits teilgenommen. „Gerade beim Thema Finanzen ist schlechter Unterricht gefährlich“, sagt Institutsleiter Hans Kaminski. „Der Flaschenhals, durch den wir auf dem Weg zu einer besseren finanziellen Allgemeinbildung müssen, bleibt daher die Lehrerqualifikation.“

(...)

Quelle: Handelsblatt
URL: www.handelsblatt.de

Lesen sie hier den vollständigen Artikel als PDF-Dokument:

25.06.2007

Wirtschaft im Schulunterricht etabliert

Wirtschaftliche Themen haben sich im Schulunterricht zunehmend etabliert. Dieses positive Fazit zogen die rund 70 Teilnehmer eines Forums des Netzwerks Wirtschaft & Gymnasium (WiGy) am Freitag in Oldenburg. „Die große Resonanz zeigt, dass das Interesse, aber auch der Ruf nach Hilfe stetig wächst“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski, Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg.

Ein wesentlicher Fortschritt sei das neu geschaffene Fach Politik/Wirtschaft an Gymnasien, so Kaminski. „Das Fach war anfangs nicht unumstritten, findet aber auch in der Lehrerschaft zunehmend Akzeptanz“, sagte Dr. Karl-Josef Burkard, Vorsitzender des Verbands Ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen (Vöbas). Allerdings bestehe nach wie vor hoher Qualifizierungsbedarf.

(...)

Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

19.06.2007

Beim neuen Schulfach noch Qualifikationsprobleme

FRAGE: Herr Professor Kamins­ki, vergangene Woche fand in Ganderkesee eine Messe von 21 Schüler-Firmen aus der Re­gion statt. Da müsste Ihnen - weil Sie sich seit Jahrzehnten für mehr Wirtschaft in der Schule einsetzen - doch das Herz höher geschlagen haben!

KAMINSKI: Das ist ein wirklich gutes Zeichen. Schließlich tra­gen Erfahrungen in Schülerfir­men dazu bei, zu erkennen, dass Unternehmen nicht Teu­felszeug sind. Wichtig sind aus unserer Sicht die Einbin­dung solcher Projekte in ein schulisches Gesamtkonzept der ökonomischen Bildung und fundierte Betreuung.

FRAGE: Wirtschaft wurde 2006 auch in der Sekundarstufe I der Gymnasien fest verankert - eine alte Forderung aller, die die ökonomische Bildung vo­ranbringen wollen. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

KAMINSKI: Gut! Das neu einge­führte Fach Politik/Wirtschaft ist aus unserer Sicht zwar nur die zweitbeste Lösung, weil es kein eigenes Fach Wirt­schaft gibt. Aber das neue Fach ist verpflichtend ab Klasse 8, und es ist eine Gleichwertigkeit beider Fach-Komponenten festgeschrieben worden. Insgesamt sind wir einen großen Schritt vo­rangekommen!

(...)

Quelle: Nord-West-Zeitung
URL: http://www.nwz-online.de/

18.06.2007

Konzepte für den Berufsübergang

Wir stehen zu unseren Hauptschülern!"- unter diesem Motto trafen sich auf Einladung der IHK rund 120 Fachleute aus der Wirtschaft, den Schulen, der Universität Oldenburg und aus dem Niedersachsischen Kultusministerium. „Wir wollen zur Versachlichung der Debatte über die Hauptschulen beitragen", so IHK-Ausbildungsexperte Dr. Thomas Hildebrandt, Hauptschüler durften keinesfalls pauschal ausgegrenzt werden. IHK-Präsident Dr. Karl Harms: „Der Ausbildungspakt sieht vor, dass wir allen, die wollen und können, Qualifizierungsangebote machen. Wir werden sie mitnehmen! Diese kurze Formel habe wohlweislich nichts mit einer Schulform zu tun, betonte Harms.

Denn nicht die besuchte Schulform, sondern die individuelle Leistungsbereitschaft und Motivation der jungen Menschen müsse Einstellungskriterium in Unternehmen sein, so der Tenor der Veranstaltung. „Wir haben keine Probleme mit Hauptschülern m der Ausbildung", bestätigte Andreas Meyer, Personalchef von Nanu-Nana, Oldenburg.

(...)

„Die Gestaltung von Betriebs- oder Praxistagen stellt die Lehrkräfte der niedersächsischen Hauptschulen vor besondere Herausforderungen", erläuterte Prof. Dr. Hans Kaminski. Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung in Oldenburg, So sei es nicht immer möglich, ausreichend Patze in Betrieben für alle Schülerinnen und Schüler zu finden. Eine methodische Alternative stelle hier die Gründung und Organisation von Schülerfirmen unter Einbindung von Unternehmensexperten dar.

Quelle: Oldenburgische Wirtschaft (Juni 2007)
URL: http://www.ihk-oldenburg.de/download/owi2007_06_gesamt.pdf