Aktuelle Meldungen

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2020

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05.03.2020

Absage: Tag der ökonomischen Bildung in Münster am 10.03.2020

Das Rektorat der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) hat entschieden, dass „Veranstaltungen in der Verantwortung der Hochschule bzw. einzelner Mitglieder der Hochschule, die nicht dem Studienbetrieb zuzurechnen sind und die sich an die Öffentlichkeit oder Hochschulexterne richten (z.B. Kongresse, Tagungen, Vortragsveranstaltungen etc.), in Anlehnung an die Regelung des Universitätsklinikums Münster (UKM) ab sofort abgesagt“ werden.

Diese Entscheidung trifft auf den 7. Tag der ökonomischen Bildung zu, der seit Jahren in bewährter Kooperation von IÖB Münster und VÖBAS gemeinsam geplant, vorbereitet, durchgeführt und verantwortet wird. Sie lässt dem VÖBAS e. V. leider keine andere Wahl, als den 7. Tag der ökonomischen Bildung abzusagen.

Diese Absage betrifft zunächst nicht den 13. Tag der ökonomischen Bildung am 20.03.2020 in Oldenburg.

05.03.2020

Neue Forschungsarbeit in der Berufs- und Studienorientierung

Professionalisierung von Lehrpersonen zur Weiterentwicklung der Berufs- und Studienorientierung in gymnasialen Schulformen in Niedersachsen

Was sollten Lehrpersonen wissen und können, um die Berufs- und Studienorientierung in der Schule zu unterstützen? Mit diesem Forschungsthema beschäftigte sich Rebecca Lembke, Leiterin des Projekts- und Wissenschaftsmanagement sowie Bereichsleiterin für Schulpraxis und Unterrichtsforschung im Institut für Ökonomische Bildung, im Zuge ihrer Promotion. Mit der Disputation am 02.03.2020 ist der letzte Schritt ihres Promotionsverfahrens erfolgreich abgeschlossen. Die Kolleg*innen des IÖB und IfÖB gratulieren von ganzem Herzen zu dem hochverdienten Ergebnis.

04.03.2020

Kooperation zwischen der JadeBay GmbH und dem IÖB wird fortgeführt

Das im Jahr 2018 gestartete Bildungsprojekt „Zukunft Meer – mehr Zukunft“ der JadeBay GmbH (https://www.jade-bay.de/) und des Instituts für Ökonomische Bildung wird aufgrund der positiven Resonanz auch in Zukunft weitergeführt. Hierfür können sich interessierte Schulen aus der Stadt Wilhelmshaven sowie den Regionen Wittmund, Friesland und Wesermarsch bewerben.

Das Projekt unterstützt Lehrkräfte bei der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit den Strukturen des Wirtschaftsraumes und der Ausbildungs- und Arbeitsmarktangebote in der sogenannten JadeBay-Region. Ziel des Projektes ist es, durch eine stärkere Kooperation von Schulen und der regionalen Wirtschaft Schüler*innen anhand von praxisnahen und konkreten Beispielen die Schlüsselbranchen und beruflichen Perspektiven in der Stadt Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Friesland, Wittmund und der Wesermarsch zu verdeutlichen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die maritime Wirtschaft und Logistik gelegt. Hierüber soll insbesondere auch ein Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im Nordwesten geleistet werden.

Dazu hat das IÖB Arbeitsmaterialien sowie eine Unterrichtssequenz entwickelt, die den Schüler*innen sowohl einen Überblick über die Wirtschaftsregion, als auch einen Einblick in das Berufsspektrum und die damit verbundenen Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten eröffnen. Darüber hinaus erhalten die beteiligten Lehrkräfte Klassensätze des Schülerarbeitsheftes „Wirtschaft im Hafen“ des Projektes „Maritime Wirtschaft und Logistik“ (http://www.ioeb.de/wirtschaftimhafen) sowie weitere Unterstützung in einer eigens eingerichteten Onlineumgebung.

Für Anmeldungen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Frau Wiebke Schmitz

Mail: schmitz@ioeb.de

Tel.: +49 (0)441 361303- 40

12.02.2020

Digital durchstarten: Neues deutsch-russisches Projekt in Nowosibirsk

In der letzten Woche vor Weihnachten reisten Dr. Vitali Altholz (IÖB) und Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski für drei Tage nach Nowosibirsk. Dort, in der drittgrößten Stadt Russlands, stellten sie die Weichen für das neue deutsch-russische Projekt DÖBIS-NSK. Das im November bewilligte Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Vorhaben richtet sich an Kinder und Jugendliche allgemeinbildender Schulen in der Stadt und Region Nowosibirsk. Es zielt darauf ab, grundlegende digitale Kompetenzen in den Schulen aufzubauen und den digitalen Unterricht in der russischen Region curricular zu verankern. Im Zuge des Projektes werden unter anderem ein neues regionspezifisches Schulbuch für den Einsatz im Unterricht geschrieben und digitale interaktive Lerninhalte entwickelt. Außerdem soll ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte entstehen.

Foto: Diskussion mit der Arbeitsgruppe aus der Staatsuniversität Nowosibirsk

An dem Zusammentreffen in Nowosibirsk waren mit Vertreter*innen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Staatsuniversität Nowosibirsk, dem Ministerium für Bildung der Region Nowosibirsk sowie dem Gebietszentrum für Informationstechnologien alle wichtigen am Projekt beteiligten Partner anwesend.

Foto: Treffen mit Mitgliedern der Russischen Akademie der Wissenschaften

Zu den Programmpunkten des Kick-Off-Meetings zählte die Vorstellung des Projektes DÖBIS-NSK und die anschließende Diskussion von Zielen, Management und Budget des Projektes. Daraufhin folgte eine ausführliche Erläuterung des geplanten Vorhabens und eine weitere Diskussionsrunde rund um Arbeitspakete, Aktivitäten und die Definition von Aufgaben und Verantwortungsbereichen. Angesichts der aktuellen globalen Herausforderung bei der Konzeption und Erstellung neuer Lernformate ist die Wichtigkeit der Thematik des Projektes „Digitalisierung und ökonomische Bildung“ von allen Projektpartnern nicht nur auf politischer Ebene betont worden. Die Beschäftigung mit der Thematik biete ebenfalls großes wissenschaftliches Potenzial für neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet. Wesentlich war eine Zusammenkunft mit dem Bildungsminister für die Region Nowosibirsk, Herrn Sergej Fedortschuk, der die Zusammenarbeit zwischen der Staatsuniversität Nowosibirsk und dem Gebietszentrum für Informationstechnologien sehr begrüßte, dem Projekt viel Erfolg wünschte und seine Unterstützung zusagte. Insbesondere hob er die langjährige konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung aus Oldenburg und der Region Nowosibirsk hervor, die als beispielhaft gelte.
Die intensiven Gespräche und Verhandlungen stimmten zum Ende des Zusammentreffens alle beteiligten Gesprächsparteien zuversichtlich. Sie freuen sich über die erfolgreiche mehrjährige Zusammenarbeit und blicken dem weiteren deutsch-russischen Zusammenwirken positiv entgegen.

 

Fotos: Treffen mit Vertretern des Bildungsministeriums und Gespräch mit dem Bildungsminister

Fotonachweise: IÖB