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2019

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18.01.2019

Handelsblatt Newcomer: Ausgabe 52

Heute erscheint die 52. Ausgabe des Handelsblatt Newcomers, der kostenlosen Wirtschaftszeitung für Jugendliche aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe acht. Und mit der ersten Ausgabe im neuen Jahr begrüßt der Newcomer auch herzlichst seinen neuen Partner, die Deutsche Börse.

Aus aktuellem Anlass befasst sich der Newcomer mit der Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G durch die Bundesnetzagentur. In diesem Zusammenhang wird die Relevanz eines schnellen Netzes für den Wirtschaftsstandort Deutschland geschildert. Ähnlich bedeutend ist der technologische Fortschritt – insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Die Bundesregierung bezeichnet KI als „Querschnittstechnologie“, insofern ist davon auszugehen, dass sich alle Bereiche der Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und des Alltagslebens den Einflüssen der KI langfristig anpassen werden müssen.

Weitere spannende Themen sind die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, Reed Hastings Erfolg mit seiner Streaming-Plattform Netflix, die Vor- und Nachteile durch die Nutzung digitaler Plattformen, der Lehrermangel in Deutschland sowie die Probleme für unsere staatliche Rentenversicherung durch den demografischen Wandel.

Der Newcomer wird seit 2008 in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt bundesweit herausgegeben. Lehrkräfte finden kostenlose Bestellmöglichkeiten unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer

18.12.2018

Berufsorientierung im deutsch-polnischen Grenzraum: Das IÖB unterstützt die Realisierung eines dreijährigen Projektes (2018-2021)

Das Projekt „Grenzenlos lernen – grenzenlos arbeiten – grenzenlos leben“ wird im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung INTERREG durchgeführt. Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Förderung eines komplexen Angebots im Bereich der Berufsorientierung für Kinder und Jugendliche aus den grenznahen Regionen der Lebuser Woiwodschaft und des Bundeslandes Brandenburg durch die fachliche und fachdidaktische Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer. Dazu werden unter anderem wissenschaftlich fundierte und praktisch hilfreiche Materialien sowie die Informationen zur Berufsorientierung aufbereitet, die die Lehrpersonen in der Gestaltung der schulischen Berufsorientierung unterstützen. Neben dem Institut für Ökonomische Bildung sind am Projekt folgende sechs Projektpartner beteiligt: IHK Projektgesellschaft mbH (Koordinator, Frankfurt/Oder), Handwerkskammer (Frankfurt/Oder), Lubuska Sieć Innowacji, Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego, Wojewódzki Ośrodek Metodyczny (alle drei aus Gorzów Wielkopolski) und die Gemeinde Strzelce Krajeńskie.

Ansprechpartner des INTERREG-Projekts in Oldenburg sind Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski und Dr. Vitali Altholz.

22.11.2018

„Schüler sollten grundlegende Zusammenhänge der Wirtschaft verstehen!“ – Interview mit Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski

In einem Interview mit dem Beratungsportal finanzen.de spricht Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski über die Bedeutung der ökonomischen Bildung und über den wigy e. V.: „In unserem Verständnis ist ökonomische Bildung Allgemeinbildung, Bildung für alle Kinder und Jugendlichen sowie ein Beitrag zum selbstbestimmten Handeln im Alltag als Verbraucher, Erwerbstätiger, Wirtschaftsbürger, Kreditnehmer oder Anleger. Sie gibt Auskunft über Handeln unter Knappheitsbedingungen. Ständig werden auch die Schüler mit Knappheit konfrontiert – bei der Jobsuche, an der Tankstelle, beim Einkaufen. Wer im Alltag selbstbestimmt agieren will, wer die Welt verstehen und mitgestalten will, der muss die Grundlogik der Wirtschaft verstehen.“

Im Wirtschaftsunterricht geht es dabei „vor allem um grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft und Gesellschaft. […]“ Wer zum Beispiel über den Brexit mitreden wolle, solle wenigstens zwischen einer Zollunion und einer Freihandelszone unterscheiden können. „[…]Wir reden hier über das kleine Einmaleins der Wirtschaft und darüber, Zusammenhänge zu verstehen und Einordnungen vornehmen zu können“, betonte Prof. Kaminski.

Dürfte Prof. Kaminski einen freien Wunsch an die Landesregierung richten, wäre es: „Den bildungspolitischen Flickenteppich in der Bundesrepublik aufzulösen. […]“ Dazu gehört auch, Lehrpläne für Wirtschaftsunterricht zu entwickeln, die für ganz Deutschland Gültigkeit haben. „Die Notwendigkeit ökonomischer Grundkenntnisse ist unabhängig von den höchst „feinsinnigen“ Unterscheidungen im Bildungsföderalismus.“

Hier gelangen Sie zum vollständigen Interview:

https://www.finanzen.de/news/18911/schueler-sollten-grundlegende-zusammenhaenge-der-wirtschaft-verstehen

20.11.2018

Erste Wirtschafts.Forscher!-Konferenz

Am 6. und 7. November 2018 fand bei PwC Berlin die erste Wirtschafts.Forscher!-Konferenz statt. 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich der Herausforderung, zwei Themen miteinander zu verbinden: Wirtschaftsethik und Digitalisierung. Die zweitägige Veranstaltung gab den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich fachlich über bestimmte Bereiche der Digitalisierung weiter zu bilden und kollegial über deren Verankerung im Unterricht in der Sekundarstufe I auszutauschen.

Weites Themenspektrum am ersten Tag

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Fachvortrag zum Thema „Wirtschaftsethik in Zeiten der Globalisierung“ von Dr. Matthias Uhl von der Technischen Universität München. Zu Beginn des Vortrags von Herrn Dr. Uhl wurde die Wirtschaftsethik der Moderne thematisiert und in mehreren Feldern definiert. Anschließend wurden moralische Probleme besprochen, welche u. a. bei der Nutzung von Algorithmen auftreten können. Dank der lebensnahen Behandlung der Thematik wurde eine Identifikation mit den Inhalten möglich und der Vortrag hierdurch noch greifbarerer für alle Beteiligten.

Auf den Input folgte ein von Moritz Avenarius, Zukunftslotse aus Hamburg, durchgeführtes BarCamp, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich über selbst ausgewählte Themen der Wirtschaftsethik und Digitalisierung zu unterhalten. Neben Fragen des Datenschutzes wurden hier auch nachhaltige Urlaubsreisen oder neue Unterrichtsformate diskutiert – die Gestaltungsmöglichkeiten des BarCamp-Formats wurden voll und ganz ausgeschöpft. Nach intensiven Diskussionen fand der Tag einen stilvollen Ausklang in der Lounge von PwC, wo die Gespräche des Nachmittags in entspannter Atmosphäre fortgesetzt werden konnten.

Zweiter Tag bietet Einblicke in den digitalen Alltag

Den Schwerpunkt des zweiten Tages bildeten Fachvorträge, die Einblicke in die Praxis digitaler Transformationsprozesse lieferten. So veranschaulichte Jochen Berbuer, Beiratsmitglied der bee smart city GmbH, anhand der „Smart City“ die Möglichkeiten, öffentliche Lebens- und Begegnungsräume mit digitaler Unterstützung zu gestalten. Daniel Friederich, der im Verbundprojekt enera der EWE Aktiengesellschaft arbeitet, warf mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Blick in die Privaträume der Zukunft – das „Smart Home“. Und um den Überblick über die einschneidenden Veränderungen des Alltagslebens durch die Digitalisierung zu komplettieren, veranschaulichten Stefanie Woerns, Vorstandsmitglied der Stiftung Gesundheit, und Dr. Lucas Spohn, Gründer und CEO der Tomes GmbH, mit Ihren Fachvorträgen zum Thema „eHealth“ den Umbruch im Gesundheitssystem.

Nach den vielfältigen Eindrücken der beiden Konferenztage können die teilnehmenden Lehrkräfte nun ihr Wissen in den Unterricht einbringen – und ihre Schülerinnen und Schüler zu noch besseren Wirtschafts.Forschern! machen.

  

Bildnachweis: Anna Rozkosny