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2018

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30.08.2018

Der Handelsblatt-Newcomer feiert die 50. Ausgabe

Was 2008 als Experiment begann, hat sich bis heute zu einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Gerade ist die 50. Ausgabe des Handelsblatt-Newcomer, der gemeinsam von IÖB und Handelsblatt herausgegebenen Wirtschaftszeitung für Jugendliche ab Jahrgang 8, erschienen. Wahrlich ein Grund zum Feiern. Denn über die Jahre ist die Auflage kontinuierlich auf mehr als 100.000 Exemplare angewachsen und es bestellen immer mehr Lehrkräfte aus ganz Deutschland Klassensätze für ihren Unterricht … die Online-Ausgaben in englischer Sprache noch gar nicht eingerechnet.

Dem Anlass angemessen weist die Jubiläumsausgabe, neben der speziell eingefärbten Titelseite, einige Besonderheiten auf. So wird u. a. untersucht, welche wirtschaftlichen Themen die Macher in den vergangenen zehn Jahren immer wieder beschäftigt haben. Die Schüleredaktion stellt dar, wie die Newcomer-Ausgaben entstehen. Und prominente Politiker und Unternehmer nehmen Stellung zu der Frage nach der Notwendigkeit ökonomischer Bildung in der heutigen Zeit. Und beim Branchenschwerpunkt geht es, den Feierlichkeiten entsprechend, natürlich um die Eventbranche.

Dank gilt der engagierten Schüleredaktion, den Autor/innen und Koordinator/innen im IÖB und beim Handelsblatt, den Sponsoren, die die Realisierung eines solchen Vorhabens ermöglichen, und natürlich den Lehrkräften und Schüler/innen, deren positive Rückmeldungen alle Beteiligten freuen und motivieren. Wir freuen uns auf die Newcomer-Zukunft …

Sie möchten die fünf Ausgaben pro Jahr auch in Ihrem Unterricht nutzen? Dann bestellen Sie Ihren Klassensatz unter https://www.handelsblattmachtschule.de/angebote/newcomer.html

Hier finden Sie auch die deutsche und englische Variante im PDF-Format.

30.08.2018

Die neue Datenschutzgrundverordnung – überfällig oder überbordend? wigy e. V. lädt Führungskräfte und Unternehmensvertreter zur Reihe „Wirtschaft diskutiert“ ein

Im Zuge der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft steht der Datenschutz zunehmend vor neuen Herausforderungen. Die großen öffentlichen Skandale wie beispielsweise der Fall Cambridge Analytica und Facebook liefern hierfür anschauliche Beispiele.

Seit dem 25. Mai 2018 ist nun die Übergangsfrist der neuen EU-weiten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausgelaufen. Sie soll Lösungsansätze für bisherige Datenschutzprobleme liefern. Es wurde aber auch schnell deutlich, dass sie für viele Vereine, Unternehmen und andere Organisationen neue Probleme mit sich bringt. Nicht nur Verbraucher und Unternehmen sind verunsichert. Auch Juristen und Fachleute sind sich uneinig und legen die geforderten Maßnahmen der EU unterschiedlich aus. Diese große Unsicherheit ging mit teils drastischen Konsequenzen einher. So wurden zum Beispiel Internetseiten und Online-Shops komplett vom Netz genommen, ausländische Unternehmen sperrten ihre Software-Dienste für Europäer und sogar Vereinsvorstände traten geschlossen zurück. Der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft warnte in diesem Zusammenhang vor einer „Entdigitalisierung unserer Wirtschaft“.

Fest steht: Die neue Verordnung räumt dem Recht auf individuelle Selbstbestimmung im Umgang mit personenbezogenen Daten zwar einen hohen Stellenwert ein, stellt jedoch gleichzeitig viele bestehende Ablaufstrukturen in der unternehmerischen Praxis in Frage und bringt damit für die Unternehmen einen zum Teil hohen bürokratischen Aufwand mit sich. Während große, weltweit agierende Unternehmen über genug Erfahrungen und Kapazitäten verfügen, zeigt sich bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ein ganz anderes Bild: Ihnen fehlen zuweilen die Ressourcen, um ein solches Großprojekt neben dem Tagesgeschäft betreuen zu können.

Der Vorstand des wigy e. V. möchte diese spannende Thematik am 20. September im IÖB Oldenburg zur Diskussion stellen. Dazu werden verschiedene Experten einen Einblick in ihre Arbeit mit der Datenschutzgrundverordnung geben. Gemeinsam mit den Experten werden Antworten auf folgende und ähnliche Fragen gesucht: Welche generellen Herausforderungen für den Datenschutz entstehen durch neue Technologien? Was an der neuen DSGVO ist sinnvoll, was ist nicht leistbar? Was müssen und was können kleine und mittelständische Unternehmen auf sich nehmen? Welche Kompetenzen benötigen Schülerinnen und Schüler, um als zukünftige Arbeitnehmer/innen im Rahmen der DSGVO in Unternehmen agieren zu können?

Im Überblick

Termin: Donnerstag, 20. September 2018, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Geschäftsstelle wigy e. V., Bismarckstraße 31, 26122 Oldenburg

Veranstalter: wigy e. V.

Impulsvorträge:

Prof. Dr. Jürgen Taeger

Professur für bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht am Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Oliver Thomsen

Syndikusrechtsanwalt und Leiter der Rechtsabteilung der CEWE Stiftung & Co. KGaA

Moderation: Hon. Prof. Dr. Werner Brinker

Anmeldung: info@wigy.de oder 0441-36130330

29.08.2018

IHK-Wirtschaftsjunioren eröffnen Schülerwettbewerb für die 9. Klassen im Oldenburger Land

Was versteht man unter „Konjunktur“? Was sollte ein Bewerbungsschreiben nicht enthalten? Was besagt der ökologische Fußabdruck? Das sind Fragen an Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aller Schulformen im Oldenburger Land. Sie können teilnehmen am Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK).

Das Quiz mit 28 Wirtschaftsfragen aus den Bereichen Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft, Ausbildung, Internationales, Regionales sowie Umwelt und Nachhaltigkeit geht in diesem Jahr in die 34. Runde. „Viele der jungen Leute treten bald ins Berufsleben ein. Der Wettbewerb soll sie dazu ermuntern, über wirtschaftliche Zusammenhänge nachzudenken, sowohl allein als auch gemeinsam mit den Lehrern“, so Linda Heitmann, Wirtschaftsjuniorin bei der IHK. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 52 Klassen von 30 allgemeinbildenden Schulen im Oldenburger Land.

Die Gewinnerklasse erwartet ein Besuch des Musicals „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“ in Hamburg. Weitere Preise sind der Besuch von „Hamburg Dungeon“, der Besuch eines Heimspiels der EWE Baskets Oldenburg oder der VfL Oldenburg Handball Frauen, Wasserski-Fahren im Beach Club Nethen sowie Besichtigungen bei interessanten Betrieben in der IHK-Region.

Auch für die engagierten Lehrkräfte gibt es wieder attraktive Gewinne: 25 Schulen erhalten einen Schullogin zum wigy Onlinepool auf www.wigy.de, wo Materialien für den Wirtschaftsunterricht angeboten werden.

Der Wettbewerb wird bis zum 31. Oktober ausschließlich über das Internet durchgeführt (http://wettbewerb.wj-oldenburg.de). Die Preisverleihung findet am 13. November in Oldenburg statt.

Die Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sind eine Vereinigung von rund 50 jungen Unternehmern und Führungskräften aus allen Bereichen der Wirtschaft. Sie gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an.

27.08.2018

Das OX zu Besuch beim Festival: Feldexperimente mal anders

Was macht eigentlich das Oldenburger Experimentallabor Ökonomische Bildung (OX) in den Sommerferien?

Zu Hause bleiben während alle anderen im Urlaub sind? Bei über 30 Grad im August brauchen auch Experimente einmal ein anderes Umfeld. Da trifft es sich ganz gut, dass das Sziget Festival in Budapest – mit 400.000 Besuchern eines der größten Musikfestivals in Europa – nach interaktiven Möglichkeiten Ausschau gehalten hat, um seinen Besuchern Nachhaltigkeit beim Festivalbesuch zu vermitteln.

Also haben wir unsere Tablets eingepackt und haben über 300 Festivalbesucher mit Entscheidungssituationen zu Ticketkauf, Wahl von Transportmitteln und nachhaltigem Konsum konfrontiert. Gleichzeitig wurden Feldexperimente durchgeführt: Wie verändert sich der Wasserverbrauch, wenn man - kurz bevor man sich eine Dusche gönnt - darauf hingewiesen wird, wie viel Liter Wasser in einer Minute den Abfluss hinunterlaufen? Wie verändert sich die Nachfrage nach Strohhalmen, wenn diese entweder direkt neben der Getränkeausgabe stehen oder erst dann zum Vorschein kommen, wenn man aktiv danach fragt?

Nach sieben Tagen Hitze, Bass und guter Laune dann die Auflösung: In einem 45-minütigen Workshop konnten interessierte Festivalbesucher selbst an Experimenten teilnehmen, mehr über Einflüsse auf das Entscheidungsverhalten erfahren und sich mit ihrem eigenen Verhalten auf dem Festival auseinandersetzen.

Fazit: Ökonomische Bildung ist nicht nur was für die Schule und Experimente eignen sich ideal, um Reflektions- und Lernprozesse im Alltag anzustoßen - sogar auf Festivals. Aber zuhause ist es irgendwie auch ganz schön und so startet das Labor mit neuen Eindrücken und voller Elan in das neue Schuljahr.

Mehr zum Oldenburger Experimentallabor gibt’s auf der Seite www.ox-lab.de oder per Mail an ox-lab@uni-oldenburg.de.