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2019

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01.10.2019

1. Lehrkräfte-Präsenzveranstaltung im Wirtschafts.Forscher!-Programm

Wirtschafts.Forscher!-Lehrkräfte wandeln auf digitalen Wegen

Am 19. und 20. September ist das Wirtschafts.Forscher!-Programm in seinen fünften Durchgang gestartet, gleichzeitig ist alles neu. Dies hat auch der Auftakt mit 21 altbekannten und neu am Programm beteiligten Schulen aus Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt gezeigt.

Mit Blick auf den digitalen Strukturwandel auf allen Ebenen wirtschaftlichen Handelns werden zukünftig aktuelle Veränderungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus genommen. Geforscht wird in Schulworkshops, Projektarbeiten und im virtuellen Lernraum, dem Wi.Fo!-Lab.

Bildnachweis: freiwerk B

Gemeinsam mit den engagierten Lehrkräften und nach einem motivierenden Einstieg durch Lutz Roschker (Vorstand PwC-Stiftung), erarbeiteten Lehrkräfte gemeinsam mit den Programmpartnerinnen und -partner sowie der Agentur freiwerk B, das gemeinsame Verständnis von Wirtschaftsethik in dem Programm. Des Weiteren wurde besprochen wie das neue Wi.Fo!-Lab im Unterricht zum Einsatz kommen kann und auf welche Art und Weise die sechs Kompetenzen des Deeper Learnings erlangt werden können.

Im Zuge dessen fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum einen mit Prof. Dirk Loerwald (Institut für Ökonomische Bildung) unerwartet im Rahmen von Experimenten selbst in schwierigen Dilemma-Situationen wieder, erkundeten die Grenzen von Individualmoral und erlebten die verhaltensökonomische Methode des „Nudging“. Zum anderen entdeckten sie unter Anleitung von Marion Caracas (freiwerk B) und Gwen Schreiber (Institut für Ökonomische Bildung) mit Laptop und Tablet das digitale Angebot: Das Wi.Fo!-Lab und die Lehrkräfteplattform. In Zukunft werden es die Wirtschafts.Forscher!-Schülerinnen und -Schüler gleichtun und erhalten mit dem Wi.Fo!-Lab die Kontrolle über Zeit, Ort, Richtung und/oder Tempo des eigenen Lernprozesses. Darüber hinaus visualisierten Elisa Messerschmidt und Kara Zumbrink (beide Education Y) mittels verschiedenfarbiger Papierhüte, die eigene Rolle in unterschiedlichen Lern-Lehr-Beziehungen ganz bewusst wahr- und einzunehmen.

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern brachte Dr. Michael Koch (Institut für Ökonomische Bildung) zum Ende der Veranstaltung die einzelnen Formate und Aspekte im Programm zusammen: Die Schulworkshops, das Wi.Fo!-Lab, die bereitgestellten Onlinematerialien und die Projektarbeit, welche am Ende des Schuljahres Teil der feierlichen Abschlussveranstaltung, dem Economic Youth Summit, sein wird.

Bildnachweis: Anna Rozkosny

Der nächste spannende Termin für unsere Lehrkräfte ist die zweite Lehrkräfte-Präsenzveranstaltung am 27. und 28. Januar 2020 bei PwC in Düsseldorf. Bis dahin wünschen wir allen viel Spaß!

25.09.2019

„Ich bin dann mal weg…“ Neue Anforderungen an Arbeitszeit

„Ich bin dann mal weg… könnte es heißen, wenn immer mehr Menschen von zu Hause arbeiten.“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorstandsvorsitzende des wigy e. V., Herr Hon.-Prof. Dr. Werner Brinker, die Gäste der Veranstaltung Wirtschaft diskutiert am 24. September 2019. Rund 30 Vertreter*innen der regionalen Wirtschaft waren gekommen, um mit dem wigy e. V. im Saal des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) über neue Anforderungen an Arbeitszeiten zu diskutieren.

Marion Gerdes, Personalleiterin bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA Oldenburg, sowie Alexander Westendorf, Personalleiter des Pius-Hospitals Oldenburg, trugen in ihren Impulsvorträgen die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung in ihren Unternehmen vor. Dabei zeigten sie auch auf, welche Herausforderungen und Aufgaben daraus für die jeweilige Unternehmensführung entstehen.

Marion Geredes wies darauf hin, dass viele Fragen und Anforderungen, z. B. hinsichtlich der Arbeitszeiterfassung, der Arbeitsplatzgestaltung oder der Erreichbarkeit vor der Einführung des mobilen Arbeitens geklärt werden müssen und Zielvereinbarungen mit den Mitarbeiter*innen unumgänglich seien. Zustimmend verdeutlichte Alexander Westendorf, dass das mobile Arbeiten meist nicht für alle Mitarbeiter*innen einer Belegschaft möglich sei. Gerade im Klinikbetrieb kann fast ausschließlich das kaufmännische und technische Personal davon Gebrauch machen. Für die übrige Belegschaft müssen jedoch Ausgleichsstrukturen geschaffen werden, um kein Gefühl von Ungleichheit aufkommen zu lassen.

Für beide ist die Thematik von besonderer Bedeutung, denn die Wünsche und die Nachfrage der Mitarbeiter*innen nach Flexibilität in den Arbeitszeiten seien in den letzten Jahren stark gestiegen. Vor allem der Wunsch nach Teilzeitbeschäftigungen, auch bei den jüngeren Arbeitnehmer*innen, nehme stark zu.

In der anschließenden Diskussion mit den Gästen wurde deutlich, dass die Wünsche der Belegschaft zu mehr Flexibilität hohe Anforderungen an die Führungskräfte stellen, wobei vor allem die Stichworte Kommunikation, Vertrauen und Verantwortung zentral scheinen. Am Ende des Abends waren sich sowohl Referent*innen als auch Gäste einig: Im Zentrum jedweder Überlegungen steht die Mitarbeiterzufriedenheit.

Die Präsentation von Frau Gerdes können Sie hier herunterladen. Die Präsentation von Herrn Westendorf hier.

v. l.: Prof. Dr. Dirk Loerwald (IÖB), Dr. Margareta Brauer-Schröder (Vorstand wigy), Hon.-Prof. Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender wigy), Hilger Koenig (Vorstand wigy), Alexander Westendorf (Pius-Hospital), Dr. Jörg Bleckmann (Vorstand wigy), Marion Gerdes (Cewe Stiftung & Co. KGaA), Jacqueline Kleemann (wigy)

Foto: Markus Hibbeler

24.09.2019

Dr. Karl-Josef Burkard wird mit Honorarprofessur geehrt

Dr. Karl-Josef Burkard, pensionierter Lehrer und Fachseminarleiter sowie weiterhin aktiver und langjähriger Lehrbeauftragter am Institut für Ökonomische Bildung (IÖB/Oldenburg), wurde eine Honorarprofessur an der Universität Oldenburg verliehen. Burkard gilt als einer der Vordenker der ökonomischen Bildung und ist Vorsitzender von VÖBAS, einem Verband, der ökonomische Bildung in allgemeinbildenden Schulen fordert. Jährlich organisiert Burkard mit renommierten Experten den „Tag der ökonomischen Bildung“ in Oldenburg und in Münster. Vor mehr als 100 Gästen fand am 23.09.2019 die Festveranstaltung im BIS-Saal der Universität Oldenburg statt, in deren Rahmen Burkard eine beeindruckende Begrüßungsvorlesung zu dem Thema: „Aus der Wirtschaftsgeschichte lernen? Geschichte in der ökonomischen Bildung“ hielt.

Den Foliensatz dieser Veranstaltung können Sie hier einsehen.

Foto: IÖB/Oldenburg

20.09.2019

Energiebildung und Berufe im Nordwesten

In Auftrag des regionalen Fachkräftebündnisses Nordwest (Teilregion Nord) hat das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB), An-Institut der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, ein Onlineangebot mit Unterrichtsmaterialien und Qualifizierungsangeboten zu den Themen der regionalen Energiebranche, beruflichen Orientierung, Gestaltung von Praxiskontakten und Analyse des regionalen Wirtschaftsraums entwickelt.

Lehrkräfte der Sekundarstufe I finden hier Anregungen, wie am Beispiel einer Branche die berufliche Orientierung gefördert und regionale Bezüge sowie Praxiskontakte in den Wirtschaftsunterricht eingebunden werden können. Mit mehreren Unterrichteinheiten und zusätzlichen Arbeitsblättern können die Lehrkräfte einen individualisierten Unterricht gestalten. Hierfür stehen ihnen auch Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themen in kompakter Form zur Verfügung. Darüber hinaus können sie mit einem Unterrichtsplaner für ihre Lerngruppe die passenden Materialien zusammenstellen, ihre Planungen mit Notizen und Kommentaren versehen und die Materialien eigenständig bearbeiten und für ihre Lerngruppe anpassen.

Und auch für die Schüler*innen hält die Homepage interessante Informationen zu Ausbildungsberufen in der regionalen Energiebranche bereit und aktuelle Hinweise auf Messen und Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung in der Region Nordwest.

Mit dem nachfolgenden Link gelangen Sie direkt zur Projekthomepage: https://www.perspektiven-im-nordwesten.de/

Der Flyer kann hier eingesehen werden.

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.