Aktuelle Meldungen

Druckversion der Seite

2008

Meldungen eingrenzen:

21.11.2008

"365 Orte im Land der Ideen" - wir sind dabei!

„365 Orte im Land der Ideen“ – unter diesem Motto sucht die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank jedes Jahr besonders innovative Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Initiativen. Bereits seit 2006 findet der Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler statt, für das Jahr 2009 gingen mehr als 2.000 Bewebungen ein. Gegen eine starke Konkurrenz in der Kategorie „Bildung und Jugend“ konnten sich das Institut für Ökonomische Bildung und der WiGy e.V. durchsetzen: Am 4. Juni 2009 wird die Bismarckstraße „Ort des Tages“ sein.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, und Prof. Michael Hüther, Direkter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, wählte insgesamt 30 Ideen aus Niedersachsen aus, davon allein 4 aus Oldenburg. Alle Gewinner werden in der Anfang 2009 erscheinenden Publikation „365 Orte – Eine Reise zu den besten Ideen Deutschlands“ vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.land-der-ideen.de

14.11.2008

Rückblick auf den Handelsblatt Jahreskongress 2008

Mehr als 350 Lehrkräfte, Politiker, Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Stiftungen folgten am 12. und 13. November 2008 der Einladung des Handelsblatts nach Berlin und nahmen am diesjährigen Kongress „Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft“ teil. Ihr Interesse demonstrierte eindrucksvoll, wie drängend die Fragen nach ökonomischer Bildung, Berufsorientierung und Entrepreneurship sind.  

Der Kongress knüpfte an die Ergebnisse des Vorjahres an und leistete einen Bogenschlag von bildungspolitischen Themen bis hin zu konkreten Praxisbeispielen. Deutlich spürbar waren dabei die Entwicklungen, die gerade in den vergangenen Wochen und Monaten stattgefunden haben. So betonte Prof. Dr. Hans Kaminski vom Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg, dass in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Notwendigkeit ökonomischer Bildung als integralem Bestandteil von Allgemeinbildung ausgeprägter sei als noch vor einigen Jahren. „Auch wenn ein eigenes Fach ‚Wirtschaft’ die Finanzkrise ganz sicher nicht verhindert hätte“, so Kaminski, „könnten sich Schülerinnen und Schüler mithilfe einer ökonomischen Grundbildung doch viel besser in der Welt, wie sie nun einmal ist, orientieren“.  

Prominente Redner wie Klaus Kinkel, Vorsitzender der Telekom-Stiftung, und Guido Westerwelle, Bundesvorsitzender der FDP, setzten mit ihren bildungspolitischen Forderungen klare Akzente. So trat Kinkel dafür ein, im Rahmen des Konjunkturpakets hohe Beträge auch und gerade in den Bildungssektor zu investieren. Ähnlich äußerte sich auch Westerwelle, anknüpfend an seine provokante These „Wenn andere billiger sind, müssen wir besser sein“. Ohne eine bessere Bildungspolitik werde Deutschland im internationalen Vergleich zukünftig nicht mehr über mittelmäßige Leistungen hinauskommen, so der FDP-Politiker.  

Einen festen Platz im Programm hat mittlerweile auch die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs „Ökonomie mit Energie“, der zum zweiten Mal vom Institut für Ökonomische Bildung in Kooperation mit dem Handelsblatt ausgeschrieben wurde. Wie bereits im vergangenen Jahr würdigte Dr. Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG in Oldenburg, als Laudator die inhaltliche und journalistische Qualität der drei Gruppen. Für ihre aufwändigen Beiträge wurden die Schülerinnen und Schüler mit Studienreisen nach Rom, Wien und Hamburg sowie großzügigen Büchergutscheinen für die jeweilige Schulbibliothek belohnt.

Eine Gelegenheit zur Fortführung der begonnenen Diskussionen wird das Handelsblatt im kommenden Jahr bieten, wenn im Herbst der dritte Kongress "Wirtschaft und Schule" stattfindet.

11.11.2008

Zweites Memorandum zur Ökonomischen Bildung des Deutschen Aktieninstituts

„Ökonomische Kenntnisse und Fertigkeiten sind angesichts der immer deutlicher werdenden Notwendigkeit eigenverantwortlicher Altersvorsorge und Vermögensbildung, aber auch angesichts der zunehmend komplexer werdenden Umwelt heute unverzichtbarer als jemals zuvor“, so heißt es im Vorwort zum zweiten Memorandum des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Als einer von fünf Autoren hat auch Prof. Kaminski vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) an der Publikation mitgearbeitet, in der die Notwendigkeit eines eigenständigen und verpflichtenden Faches Wirtschaft im Vordergrund steht. Bereits 1999 hatte das DAI ein Memorandum vorgelegt, das in der Öffentlichkeit auf große Resonanz stieß. In der Zwischenzeit hat sich ein Bewusstsein dafür entwickelt, wie groß die Bedeutung ökonomischen Grundwissens als Bestandteil von Allgemeinbildung ist. Trotz dieser positiven Entwicklung, so die Autoren, ist nach wie vor die Frage nach der Integration wirtschaftswissenschaftlicher Inhalte in das Schulsystem unbeantwortet. An dieser Stelle setzt die Publikation an: Sie baut eine Brücke zwischen der programmatischen Forderung nach mehr ökonomischer Bildung auf der einen Seite und der schulischen Praxis auf der anderen. Das Autorenteam spannt einen theoretischen Rahmen auf, bietet inhaltliche Kategorien für eine systematische Herangehensweise an und stellt ein handlungstheoretisch fundiertes Methodenkonzept vor. Schließlich finden Lehrkräfte im letzten Kapitel konkrete Beispiele, die Lebenssituationen aus dem Alltag aufgreifen und daran zentrale ökonomische Themenfelder erschließen.  

Die Veröffentlichung richtet sich mit ihren Ideen und Forderungen vorrangig an Politiker, aber auch Lehrkräfte finden hilfreiche Hinweise für einen fachdidaktisch fundierten Ökonomieunterricht. Bei Interesse können einzelne Exemplare beim IÖB in Oldenburg angefordert werden. Nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.

11.11.2008

Rückblick WiGy Forum 2008 "Schüler machen Wirtschaft!"

Am 07. November hat der WiGy e. V. sein jährliches Forum veranstaltet. Das Motto „Schüler machen Wirtschaft!“ sprach für sich - mehr als 80 Schülerinnen haben am Programm mitgewirkt und dem Publikum gemeinsam mit Referenten, Gastrednern und Laudatoren eine lebendige Veranstaltung geboten.

Unter großer Beteiligung von Vereinsmitgliedern sowie interessierten Gästen aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft wurden innovative Projekte und Praxisbeispiele zur ökonomischen Bildung, u. a. zum Thema Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit vorgestellt.

Ein Programm-Highlight war die erstmalige Präsentation des „Handelsblatt Newcomer“. Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums Oldenburg stellten die in Kooperation von Handelsblatt und Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) herausgegebene Wirtschaftszeitung für Schüler vor. Die jungen „Zeitungsmacher“ haben selbst an der konzeptionellen Entwicklung und redaktionellen Gestaltung der Erstausgabe mitgewirkt.

Den „Handelsblatt Newcomer“ können Lehrer kostenlos über das Internet bestellen. Aktuelles zu diesem Projekt lesen Sie auf den Internetseiten des IÖB (www.ioeb.de) und unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer.

Mit viel Applaus wurden auch die Sieger des Schülerfirmenwettbewerbs Weser-Ems 2008 belohnt. Den mit 1.500 Euro dotierten 1. Preis erhielt die „CbyG.BAGS&MORE“ GmbE der KGS Rastede für ihre Arbeit und Geschäftsidee, Taschen und Accessoires aus Verpackungsmaterial herzustellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Rubrik „Aktuelles“ auf diesen Seiten.

Ausführlichere Darstellungen und Bildimpressionen zum WiGy Forum 2008 werden Sie in Kürze unter www.wigy.de in der Rubrik „WiGy Forum“ finden.