Aktuelle Meldungen

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2009

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31.03.2009

Weit über 150 Lehrer beim 2. Tag der ökonomischen Bildung

Der Verband „Ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen“ (VÖBAS) traf sich am 20.03.2009 zu seiner Jahrestagung zum Thema „Berufs- und Studienwahl als Aufgabe der ökonomischen Bildung“.

Mehr als 150 Lehrkräfte und Referendare an Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien beschäftigten sich in mehreren Workshops mit sowohl schulformübergreifenden Themen wie z.B. „Gewinnung und Auswahl von Auszubildenden und Mitar­beitern aus betrieblicher Sicht“ (Petra Brockmann, Personalleiterin der "Pickenpack-Hussmann & Hahn Seafood GmbH) oder „Arbeitsmarktpolitische Reformen der Regierungen Schröder und Merkel – Erfahrungen aus der Praxis einer Arbeitsagentur (Ulrich Thies, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Oldenburg) als auch schulformbezogene Themen wie „Konzepte für den Unterricht zur Studien- und Berufswahlvorbereitung am Gymnasium“ (Jens Homberg, Agentur für Arbeit Wilhelmshaven) oder „Die neuen niedersächsi­schen Kerncurri­cula Wirtschaft für die Haupt- und die Realschule und die Frage der Berufsorientierung“ (Prof. Dr. Hans Kamin­ski).

Im abschließenden Podiumsgespräch diskutierten Dr. Peter Schinzing, stellvertr. Vorstandssprecher der Olden­burgischen Landesbank AG, Prof. Dr. Jörg Prokop, C. v. O. Universität Oldenburg und Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski, wissenschaftlicher Leiter des IÖB Oldenburg über das Thema „Lehren aus der Finanzkrise“.

Weitere Informationen und eine Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie auf www.voebas.de.

18.03.2009

Praxiskontakte für den Unterricht - Mitarbeiter diskutieren mit Schülern über Wirtschaft

Noch bis zum 9. April 2009 können sich Lehrer und ihre Klassen für die Veranstaltungsreihe bewerben. Mitarbeiter von Unternehmen besuchen den Unterricht und diskutieren mit Schülern über aktuelle Wirtschaftsthemen und geben Einblick in den Berufsalltag. Mitarbeiter der Deutschen Telekom Stiftung, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young sowie der Verlagsgruppe Handelsblatt nehmen an den Schulbesuchen teil. Diese Aktion gehört zum Projekt „Handelsblatt macht Schule", mit dem das Handelsblatt Schüler für Wirtschaft begeistern will. Die Schulbesuche finden von Mai bis Dezember an Schulen bundesweit statt. Bewerben können sich Klassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 (aller Fächer) von allgemeinbildenden und Berufsschulen. Infos und Bewerbung unter: www.handelsblattmachtschule.de/praxiskontakt

10.03.2009

IÖB und WiGy gewinnen „NordWest Award“

Den 1. Platz des regionalen Förderpreises NordWest Award der Bremer Landesbank (BLB) belegten der WiGy e. V. und das IÖB unter dem Projekttitel „Ökonomische Bildung in Schule und Gesellschaft“.  Die Siegertrophäe übergab Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen als Juryvorsitzender bei einem Festakt am 9. März im Klimahaus Bremerhaven. Als Preisgeld nahm Katrin Eggert, Geschäftsführerin des IÖB, einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro entgegen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hob in seiner Laudatio die Bedeutung der ökonomischen Bildung für die gesamte Gesellschaft hervor und lobte das Engagement von IÖB und WiGy, ökonomisches Grundlagenwissen für Schüler anschaulich, altersgerecht und spannend zu vermitteln. Mit dem Preisgeld sollen nun weitere Projekte angeschoben werden, mit denen ökonomisches Wissen schülergerecht für Kinder und Jugendliche aufbereitet wird.

Der NordWest Award wurde zum vierten Mal seit 2005 ausgeschrieben. In diesem Jahr gingen 124 Bewerbungen aus der Region ein. Teilnehmen können Privatpersonen sowie öffentliche und private Initiativen, Einrichtungen, Verbände, Vereine und Unternehmen. Hauptkriterium für die Preisvergabe ist, dass das Projekt die Entwicklung der nordwestdeutschen Region fördert und über das Zusammenarbeiten in der Region positiv und identitätsstiftend beeinflusst.

02.03.2009

Eine Frage des Anstands – politische Bildung konkret!?

Der aktuelle Beitrag von Reinhold Hedtke, Professor für Wirtschaftssoziologie in Bielefeld, in GWP, Heft 4/2008 verlässt die Ebene der sachorientierten Auseinandersetzung mit den Zielen und Konzepten der ökonomischen Bildung. Da durch den Beitrag das Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg mit seinem Lehrpersonal und studentischen Mitarbeitern in Misskredit gebracht werden soll, veröffentlicht das IÖB hier eine Antwort, die in „Unterricht Wirtschaft“, Heft 37, zu lesen ist. Die Veröffentlichung sowie ein offener Brief von Professor Dietmar Krafft, Wilhelms-Universität Münster und langjähriger Vorsitzender der DEGÖB, an Professor Hedtke können nachfolgend mit freundlicher Genehmigung des Friedrich Verlages downgeloaded werden.