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2007

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22.02.2007

Tag des eLearning 2007: „Simulatives und informelles Lernen - Potentiale im Arbeitsprozess“

Orientiert an den zentralen Themenbereichen „Simulatives Lernen“ und „informelles Lernen“ geben Referenten aus Wirtschaft, Bildung und dem öffentlichen Sektor auf dem diesjährigen Tag des eLearning am 19. März 2007 Impulse für eine bessere, technologiegestützte Verknüpfung von Arbeiten und Lernen.

Netzbasierte Informations- und Lernangebote sind heute von zentraler Bedeutung. Aber wie werden die Vorteile des eLearning im Arbeitsprozess tatsächlich genutzt? Welche Qualifizierungslösungen werden bereits in Unternehmen und im öffentlichen Sektor praktiziert? Welche inhaltlichen, technischen und personellen Voraussetzungen sind nötig, damit Arbeits- und Lernprozesse ineinander greifen? Antworten auf diese Fragen gibt der Tag des eLearning 2007.

Fortbildung bei Polizei und Feuerwehr Einsatzszenarien simuliert, Tatorte virtuell gesichert und Brände per Joystick bekämpft.

Die Johanniter-Akademie Münster und die Johanniter-Schule Hannover präsentieren in Eigenproduktion erstellte fallbasierte Lernmodule und Simulationen für die rettungsdienstliche Aus-, Fort- und Weiterbildung.

In der Multi-Media-Berufsbildenden Schule Hannover erhält integriertes und informelles Lernen – nicht zuletzt durch die Flexibilisierung der dualen Berufsausbildung – eine zunehmend stärkere Bedeutung. Lehrer, Schüler und europaweit agierende Ausbildungsbetriebe zeigen auf, wie das Lernen an den Orten Schule, Betrieb und heimischer Arbeitsplatz und die Betreuung einer EU-weiten Ausbildung von IT-Berufsschülern gegenwärtig und zukünftig unterstützt werden.

Neue Konzepte zum lebenslangen Lernen und Praxislösungen für eine lernförderliche Arbeitsgestaltung wird der bundesweit tätige Initiativkreis Neue Qualität in der Arbeit (INQA-Lernen) vorstellen. In Kooperation mit dem AOK-Institut für Gesundheitsconsulting Hannover wurde in Niedersachsen das Kompetenznetzwerk „Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement für KMU“ ins Leben gerufen.

Peter Dehnbostel, Professor für Berufs- und Arbeitspädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und eine Koryphäe auf dem Gebiet arbeitsbezogener Lernkonzepte und Lernformen, wird aufzeigen, wie eine lern- und kompetenzförderliche Arbeitsgestaltung realisiert werden kann.

In der Podiumsdiskussion diskutieren Entscheider des öffentlichen Sektors und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft- über Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration von Lernen und Arbeiten.

Der Tag des eLearning informiert auf der weltgrößten Computermesse CeBIT über Trends und Entwicklungen im eLearning und hat sich für das Fachpublikum als zentrale und bundesweit beachtete Netzwerkveranstaltung der Branche etablieren können.

Veranstalter im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport:
das Kompetenzzentrum eLearning Niedersachsen bei der
nordmedia - Die Mediengesellschaft Niedersachsen / Bremen mbH
Expo-Plaza 1
D-30539 Hannover
Weitere Informationen: www.elearning-zentrum.de
Anmeldung: info@elearning-zentrum.de

Kooperationspartner:
Vebn – Verband eLearning Business Norddeutschland www.vebn.de


Tag des eLearning
Montag, 19. März 2007, 10:30 bis ca. 17:00 Uhr
NORD/LB forum (Nordseite Messehalle 17)
CeBIT Messegelände, Hannover
Teilnahme an der Veranstaltung: kostenlos, CeBIT-Eintrittskarte erforderlich.

09.02.2007

Verband für ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen Niedersachsens (VÖBAS e.V.) nimmt Arbeit auf!

05.02.2007

Oldenburger Feder für journalistische Arbeiten zum Thema "Wirtschaft und Bildung"

Zum vierten Mal hat der Energiedienstleister EWE die „Oldenburger Feder“ vergeben. Der Journalistenpreis ist mit insgesamt 19.000 Euro dotiert, wobei dieses Mal journalistische Beiträge belohnt wurden, die der Frage nachgingen „Wie funktioniert Wirtschaft – brauchen wir Ökonomie als Lehrfach in der Schule?“

Monica von Wysocki vom Handelsblatt hat hierbei den 1. Platz in der Kategorie "Print/Online" für eine Artikelserie über das Thema „Wirtschaft und Bildung“ gewonnen.

Eine unabhängige Jury der Berliner Journalistenschule Klara (vormals Henri Nannen Schule Berlin) ehrt die Autorin des Handelsblatts damit für ihre fundierten Geschichten über das Zusammenspiel von Wirtschaft, Schulen und Universitäten. In einem Serienartikel beschreibt von Wysocki die mühsamen Versuche, das Fach Wirtschaft in den deutschen Schulen zu verankern. In einer Umfrage unter den 16 Bundesländern weist  die Autorin unter andrem nach, wie nachlässig die Kultusminister trotz aller Forderungen aus der Wirtschaft das Thema behandeln. Von Wysocki erhielt 5.000 Euro. 

Der 2. Preis ging an ein vierköpfiges Redaktionsteam von Börse Online: Brigitte Wallstabe-Watermann, Renate Daum, Hannah Wilhelm-Fischer und Sibylle Wartlick. In einem Online-Special mit dem Titel „Geld-Akademie“ und einer Einsteigerserie in der gedruckten Ausgabe haben die Autorinnen eine Art Volkshochschule für Wirtschaftsinteressierte zusammengestellt.

Den 3. Preis nahm Robin M. Keppel aus Oldenburg entgegen. Auf der Internet-Plattform CSR-news.net stellte er ein Unterrichtsprojekt vor von Oldenburger Studenten zum Thema „Wirtschaftsethik in der Schule“. In diesem Projekt sollen Schüler lernen, über die Konsequenzen ihres Handelns nachzudenken.

Den Sonderpreis Hörfunk erhielt Stefan K. Schmid vom Bayerischen Rundfunk für sein Feature „Vom Schüler zum Schuldner – Geld ausgeben will gelernt sein“. Schmid untersuchte darin die Bedeutung des Wirtschaftsunterrichts an Schulen. Ein Sonderpreis Fernsehen wurde in diesem Jahr nicht vergeben.

29.01.2007

Zwei Disziplinen unter einem Dach. Zur Konzeption eines Kerncurriculums Politik-Wirtschaft

"Beim gegenwärtigen Stand des bildungspolitischen und fachdidaktischen Diskurses ist eine Integration der ökonomischen Bildung in das Allgemeinbildungskonzept des Gymnasiums weder im Rahmen eines eigenständigen Faches Wirtschaft noch  unter dem Dach des bestehenden Faches Politik realisierbar. Niedersachsen hat sich daher für ein Verbundfach Politik-Wirtschaft entschieden, das die spezifischen Problemstellungen und Erkenntnisweisen von Politik und Ökonomie disziplinär verortet und dadurch sowohl die Notwendigkeit als auch die Voraussetzungen schafft, die vielfältigen Interdependenzen von Politik und Wirtschaft interdisziplinär zu bearbeiten."

Zu den Verfassern:

Burkard, Karl-Josef, Dr. rer. pol., Studiendirektor am Alten Gymnasium Oldenburg mit den Fächern Wirtschaftslehre, Politik und Geschichte, Fachleiter für besondere Aufgaben am Studienseminar Oldenburg, langjähriger Mitherausgeber der Zeitschrift „Unterricht Wirtschaft“, Mitglied der niedersächsischen Kerncurriculum- Kommission Politik-Wirtschaft.

Hartz, Inga, Diplomsozialwirtin, Studiendirektorin am Gymnasium Oedeme mit den Fächern Politik-Wirtschaft, Wirtschaftslehre und evangelische Religion, Fachberaterin Politik-Wirtschaft, Mitglied der niedersächsischen Kerncurriculum-Kommission Politik-Wirtschaft.

ISBN-10: 3-8340-0205-4
ISBN-13: 978-3-8340-0205-1