Aktuelle Meldungen

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2008

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28.11.2008

Besuch aus Russland

Eine Delegation der Staatsuniversität Novosibirsk - eine Abordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät unter Leitung von Dekan Prof. Dr. Gagik Mkrtchyan - ist vom 23. bis zum 29. November 2008 in der Bismarckstraße zu Besuch.

Mit der Staatsuniversität Novosibirsk besteht eine enge Zusammenarbeit seit fast 20 Jahren. Neben mehren Projekten zur Modernisierung des Studiums und der Lehrerfortbildung wurde 1998 die russischsprachige Zeitschrift EKONOMIKA gegründet. Die Zeitschrift wird gemeinsam publiziert und hat sich sowohl in Russland als auch in anderen russischsprachigen Staaten etabliert. Das 10jährige Jubiläum wurde nun genutzt, um Strategien zur Weiterentwicklung der EKONOMIKA zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund der bildungspolitischen Entwicklungen in der EU wurden mit der Delegation darüber hinaus intensive Diskussionen zur Weiterentwicklung der Ökonomischen Bildung in der Region Novosibirsk geführt. Wertvolle Impulse gab Frau Prof. Anke Hanft, Direktorin des Centrums für Lifelong Learning (C3L) an der Universität Oldenburg. Inspirierend waren außerdem ein Besuch der Deutschen Management Akademie Niedersachsen und Gespräche mit Institutsdirektor Ralf Othmer.

27.11.2008

Online-Modul „Für Lehrkräfte“ geht an den Start

Unter www.dolceta.eu erhalten Lehrkräfte auf einer kostenlosen und frei zugänglichen Lernplattform der Europäischen Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, Unterrichtsplanungen und -materialien zu verbraucherbildenden Themen. Erstellt wurden die Materialien für die deutsche Plattform von Wissenschaftlern und Lehrkräften aus dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg. Damit ist der fachwissenschaftliche und didaktische Hintergrund der Inhalte aus den Bereichen Finanzmanagement, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Dienstleistungen gesichert. Rollenspiele, Erkundungen, Meinungsbarometer, Debatten und Info-Folien werden sofort in Unterrichtszusammenhänge eingebettet.

Das Projekt DOLCETA (Development of On Line Consumer Education Tools for Adult Education) richtete sich anfangs nur an erwachsene Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU, wurde aber auf die Zielgruppen Kinder und Jugendliche ausgeweitet. Koordiniert wird das Projekt DOLCETA von EUCEN, dem European University Continuing Education Network. Dort werden noch drei weitere kostenlos zugängliche Online-Module zu den Themen Verbraucherrechte, Finanzdienstleistungen und Produktsicherheit angeboten.

21.11.2008

"365 Orte im Land der Ideen" - wir sind dabei!

„365 Orte im Land der Ideen“ – unter diesem Motto sucht die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank jedes Jahr besonders innovative Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Initiativen. Bereits seit 2006 findet der Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler statt, für das Jahr 2009 gingen mehr als 2.000 Bewebungen ein. Gegen eine starke Konkurrenz in der Kategorie „Bildung und Jugend“ konnten sich das Institut für Ökonomische Bildung und der WiGy e.V. durchsetzen: Am 4. Juni 2009 wird die Bismarckstraße „Ort des Tages“ sein.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, und Prof. Michael Hüther, Direkter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, wählte insgesamt 30 Ideen aus Niedersachsen aus, davon allein 4 aus Oldenburg. Alle Gewinner werden in der Anfang 2009 erscheinenden Publikation „365 Orte – Eine Reise zu den besten Ideen Deutschlands“ vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.land-der-ideen.de

14.11.2008

Rückblick auf den Handelsblatt Jahreskongress 2008

Mehr als 350 Lehrkräfte, Politiker, Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Stiftungen folgten am 12. und 13. November 2008 der Einladung des Handelsblatts nach Berlin und nahmen am diesjährigen Kongress „Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft“ teil. Ihr Interesse demonstrierte eindrucksvoll, wie drängend die Fragen nach ökonomischer Bildung, Berufsorientierung und Entrepreneurship sind.  

Der Kongress knüpfte an die Ergebnisse des Vorjahres an und leistete einen Bogenschlag von bildungspolitischen Themen bis hin zu konkreten Praxisbeispielen. Deutlich spürbar waren dabei die Entwicklungen, die gerade in den vergangenen Wochen und Monaten stattgefunden haben. So betonte Prof. Dr. Hans Kaminski vom Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg, dass in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Notwendigkeit ökonomischer Bildung als integralem Bestandteil von Allgemeinbildung ausgeprägter sei als noch vor einigen Jahren. „Auch wenn ein eigenes Fach ‚Wirtschaft’ die Finanzkrise ganz sicher nicht verhindert hätte“, so Kaminski, „könnten sich Schülerinnen und Schüler mithilfe einer ökonomischen Grundbildung doch viel besser in der Welt, wie sie nun einmal ist, orientieren“.  

Prominente Redner wie Klaus Kinkel, Vorsitzender der Telekom-Stiftung, und Guido Westerwelle, Bundesvorsitzender der FDP, setzten mit ihren bildungspolitischen Forderungen klare Akzente. So trat Kinkel dafür ein, im Rahmen des Konjunkturpakets hohe Beträge auch und gerade in den Bildungssektor zu investieren. Ähnlich äußerte sich auch Westerwelle, anknüpfend an seine provokante These „Wenn andere billiger sind, müssen wir besser sein“. Ohne eine bessere Bildungspolitik werde Deutschland im internationalen Vergleich zukünftig nicht mehr über mittelmäßige Leistungen hinauskommen, so der FDP-Politiker.  

Einen festen Platz im Programm hat mittlerweile auch die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs „Ökonomie mit Energie“, der zum zweiten Mal vom Institut für Ökonomische Bildung in Kooperation mit dem Handelsblatt ausgeschrieben wurde. Wie bereits im vergangenen Jahr würdigte Dr. Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG in Oldenburg, als Laudator die inhaltliche und journalistische Qualität der drei Gruppen. Für ihre aufwändigen Beiträge wurden die Schülerinnen und Schüler mit Studienreisen nach Rom, Wien und Hamburg sowie großzügigen Büchergutscheinen für die jeweilige Schulbibliothek belohnt.

Eine Gelegenheit zur Fortführung der begonnenen Diskussionen wird das Handelsblatt im kommenden Jahr bieten, wenn im Herbst der dritte Kongress "Wirtschaft und Schule" stattfindet.