Aktuelle Meldungen

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2008

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14.08.2008

Designpreis 2009

Die Spotreihe "Ökonomie inBegriffen" des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) wurde für den Designpreis 2009 nominiert.  Der Designpreis - auch als "Preis der Preise" bezeichnet – gilt als höchste offizielle Design-Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Die DVD stellt in kurzen Filmen 20 Grundbegriffe der Ökonomie dar und ist für die Verwendung in unterschiedlichen Lern- und Unterrichtszusammenhängen konzipiert. Die Nominierung der Spotreihe bezieht sich auf herausragende Leistungen in den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign. Die Nominatoren sind die Wirtschaftsministerien und -senatoren der Länder bzw. das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Ergebnisse der 10-köpfigen Jury, welche sich aus Vertretern von Industrie, Hochschulen, Design und Medien zusammensetzt, werden bei der Eröffnung der "Ambiente - Internationale Frankfurter Messe 2009" (13.-17. Februar 2009) im Rahmen eines öffentlichen Festakts vorgestellt. Weitere Informationen zu der DVD und den Spot zum Thema "Wettbewerb" finden Sie hier. Weitere Informationen zum Designpreis finden Sie unter www.designpreis.de.

04.08.2008

6-Punkte-Katalog zur ökonomischen Bildung

Dass Wirtschaft zu einem eigenständigen Unterrichtsfach an allgemeinbildenden Schulen werden muss, fordert das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Hans Kaminski schon seit vielen Jahren. In zahlreichen Projekten setzen sich die Oldenburger für eine fundierte Aus- und Fortbildung von Wirtschaftslehrkräften, moderne Unterrichtsmaterialien und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in Form von größeren Stundenkontingenten und stimmigen Curricula ein. „Die Grammatik einer Gesellschaft“, so Kaminski, „ist ohne ökonomisches Basiswissen überhaupt nicht zu verstehen.“

Dem gleichen Argumentationsstrang folgen nun auch die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in einem kürzlich veröffentlichten Papier. Ihr 6-Punkte-Katalog deckt sich in weiten Teilen mit den Grundpfeilern des Oldenburger Modells, das allen Aktivitäten des IÖB zugrunde liegt. Erst kürzlich wurden seine wesentlichen Forderungen in einem gemeinsam mit dem Bankenverband veröffentlichten Gutachten zur ökonomischen Bildung publiziert. Die dort ausgeführten Thesen greifen auch die beiden Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft auf: Sie mahnen umfassende Verbesserungen von der Etablierung standardisierter Kompetenzkataloge bis hin zu einer fundierten Lehrerbildung an.

Ähnlich argumentiert flankierend die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in einer neuen Anzeige der Reihe „Erhard schreibt wieder“. Betont wird auch hier die Erkenntnis, dass Entwicklungen in unserer Gesellschaft ohne ein grundlegendes Verständnis für Wirtschaft nicht nachvollzogen werden können. Aus diesem Grunde wirbt der ‚Vater der Sozialen Marktwirtschaft’ auf dem Plakat für mehr ökonomische Bildung. Über seinem Kopf schwebt eine große Sprechblase: „Ich bin erschrocken, wie wenig Schulentlassene von der Wirtschaft verstehen, obgleich sie das Leben des ganzen Volkes mitbestimmen.“ Es macht Hoffnung, dass die Forderungen nach ökonomischer Bildung drängender werden. Deutlich wird nämlich mehr und mehr, wie sehr das Verständnis (oder auch das Unverständnis) der Grundlagen unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung die Diskussion zur Weiterentwicklung beeinflusst.

22.07.2008

WiGy Wirtschaftsforum 2008

Am 05. September lädt der WiGy e. V. Vertreter der Unternehmen, Verbände, Kammern und weiterer Institutionen aus dem
Kreise seiner engagierten Mitglieder zum WiGy Wirtschaftsforum 2008 ein. 

Unter dem Titel „Ausbildungsfähigkeit und Fachkräftemangel – Erwartungen und Hilfestellungen der Wirtschaft im Rahmen schulischer Berufsorientierung“ rückt dieses Jahr ein hochaktuelles Thema in den Fokus.

Schulen und Unternehmen sind mit sehr individuellen, teils neuen Herausforderungen hinsichtlich solcher Stichworte wie "Ausbildungsreife", „Berufswahl“ und „Perspektivenbildung“ befasst. Das WiGy Wirtschaftsforum wird Raum geben, um am "runden Tisch" nach Antworten auf diese Herausforderungen zu suchen und Rahmenbedingungen, Potenziale sowie konkrete Maßnahmen systematischer Berufsorientierung zu diskutieren.

Die Veranstaltung lässt einen anregenden und ergiebigen Dialog erwarten. Wir werden an dieser Stelle über Diskussionsergebnisse informieren.

04.07.2008

Stiftungsprofessur zur Verbesserung der Berufschancen von Hauptschülern seit dem 01.07.2008 besetzt

Das Besetzungsverfahren der 6. Stiftungsprofessur .„Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung“ der Universität Oldenburg ist abgeschlossen und das Institut für Ökonomische Bildung und Technische Bildung (IÖTB) freut sich,

Herrn Professor Dr. Rudolf Schröder in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Das Ziel, die bundesweit anerkannte Lehrerausbildung in Oldenburg im Bereich Berufsorientierung weiter auszubauen, indem sie in Lehre und Forschung im Rahmen des Bachelor- und Masterstudiengangs „Ökonomische Bildung“ systematisch weiterentwickelt wird, ist dank der Förderung durch die regionale Wirtschaft mit der Besetzung der Stiftungsprofessur jetzt erreichbar geworden.

Herr Schröder promovierte 1998, nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn, mit „magma cum laude“ über „Möglichkeiten und Grenzen der curricularen Einbindung hypermedialer Lernsoftware in den Wirtschaftsunterricht im Rahmen offener, komplexer Mehrmediensysteme“ und habilitierte 2006 an der Universität Oldenburg zum Thema „eLearning und Telearbeit zur beruflichen Qualifizierung von schwerstkörperbehinderten Menschen: Theoretische Fundierung, Konzeption, Implementation und Evaluation der Ausbildung zum/zur Bürokaufmann/-frau im Virtuellen Berufsbildungswerk“, Erwerb der Venia Legendi für die Ökonomische Bildung.

Durch seine Arbeit als wissenschaftlicher Angestellter/Assistent an der Universität Paderborn in der Lehr- und Forschungseinheit Wirtschaftspädagogik, als Lehrer und Bildungsvorsitzender am Berufskolleg Ennepetal mit den Fakultas Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik und seine Tätigkeit als Privatdozent an der Universität Oldenburg erreichte er eine intensive Theorie-Praxis-Verknüpfung auf Gebieten, die für die ökonomische Bildung und die einschlägige Lehrerausbildung besonders bedeutsam sind.

Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze über unsere Internet-Seiten Mitarbeiter IÖTB und IÖB