Aktuelle Meldungen

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2008

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17.06.2008

Fachsymposium in Berlin

"Wie lernen Schüler Soziale Marktwirtschaft?“ – um diese wichtige Frage drehte sich heute alles auf einem vom Deutschen Bankenverband ausgerichteten Fachsymposium in Berlin. An der mit führenden Bildungsvertretern besetzten Veranstaltung nahm auch Prof. Hans Kaminski aus Oldenburg teil, weitere Diskutanten waren Prof. Dieter Frey, Sozial- und Wirtschaftspsychologie an der Universität München, Annegret Kramp-Karrenbauer, Bildungsministerin des Saarlandes und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Michael Wagener, Vorstand Finanzen und Personal der EWE AG sowie Prof. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken.

Grundlage für die Debatte war eine vom IÖB im Auftrag des Bankenverbandes erstellte Konzeption, die Vorschläge für den Wirtschaftsunterricht von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II enthält. Übereinstimmend wurde in Berlin von allen Bildungsvertretern die Relevanz wirtschaftlicher Grundkenntnisse in allen Schularten und Schulstufen betont. Strittig blieb dagegen die Frage, auf welchen Wegen die ökonomische Bildung systematisch Eingang in den Unterricht finden kann und muss. Prof. Kaminski forderte – unterstützt vom Bankenverband – ein eigenständiges Fach Wirtschaft in allgemeinbildenden Schulen. „Die Event-Didaktik, die sich auf vereinzelte Betriebspraktika beschränkt“, so Kaminski, „wird langfristig keine Wirkung zeigen. Viele bunte Punkte ergeben noch lange kein ganzes Bild.“

Übertragen wurde die Veranstaltung ab 11:30 Uhr live auf den Sendern Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sowie als Livestream unter www.dradio.de. Auszüge aus der Berichterstattung in der FAZ und der NWZ finden Sie in unserem Pressespiegel, die im Auftrag des Bankenverbandes erstellte Konzeption steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

15.05.2008

WiGy netz:werk am 20. Juni 2008

Nach der erfolgreichen „Premiere“ des WiGy netz:werk im vergangenen Jahr laden der WiGy e. V., das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und die Ökonomie & Bildung gGmbH in Kooperation mit dem NiLS erneut zum Dialog ein. Veranstaltungsort des netz:werk 2008 wird am Freitag, den 20. Juni 2008, von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr das IÖB, Bismarckstraße 31, 26122 Oldenburg sein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch mit Vertretern aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft zu Fragestellungen und Herausforderungen der ökonomischen Bildung im allgemeinbildenden Schulwesen.

Am Vormittag werden im Anschluss an ein Impulsreferat zu aktuellen Fragen der Berufsorientierung vier parallele Workshops angeboten. Der Nachmittag lädt mit einer „Informations- und Kontaktbörse“ zum intensiven Erfahrungsaustausch, zu Projektberichten und zur Anbahnung neuer Schule-Praxisbegegnungen ein. Zeitgleich besteht die Möglichkeit der Teilnahme an zwei Vorträgen mit anschließender Diskussionsrunde. Mit einem Gastbeitrag von Dipl.-Ing. T. Janssen (Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V.) wird der offizielle Veranstaltungsteil schließen.

Das ausführliche Programm und ein Anmeldeformular finden Sie als PDF im Anhang dieser Einladung. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 30. Mai 2008 per Post, Mail (info@wigy.de) oder Fax (0441/361303-93) möglich.

Niedersächsische Lehrkräfte haben die Möglichkeit, sich  über das NiLS (http://vedab.nibis.de/veran.php?vid=31443) zum netz:werk 2008 als Fortbildungsveranstaltung anzumelden.

(Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.)

Wir freuen uns darauf, Sie am 20. Juni in Oldenburg begrüßen zu dürfen.

09.05.2008

Konzeption für die ökonomische Bildung

"Wirtschaftswissen ist unverzichtbar, um Jugendliche auf die Lebenspraxis vorzubereiten. Deshalb brauchen wir ein eigenständiges Fach Wirtschaft", so Weber. Das Gutachten solle Anregungen für die Gestaltung von Lehrplänen und Vorschläge für eine Gesamtkonzeption ökonomischer Bildung liefern. Darüber hinaus sind Überlegungen zur Gestaltung spezifischer Studiengänge enthalten: "Die Qualifikation von Lehrkräften ist der entscheidende Ansatzpunkt zur Realisierung einer modernen, zukunftsorientierten ökonomischen Allgemeinbildung."

17.04.2008

Ökonomische Bildung in NRW – Anspruch und Wirklichkeit

Ökonomische Bildung ist ein unverzichtbarer Teil der Allgemeinbildung! Die IHK Nord Westfalen setzt sich deshalb seit vielen Jahren für eine grundlegende wirtschaftliche Bildung in den Schulen ein. Bislang ist es in Nordrhein-Westfalen aber nicht gelungen, ein Fach „Wirtschaft“ dauerhaft in den Schulen zu etablieren. Vielmehr sollen ökonomische Inhalte in den Fächern Politik, Geschichte, Geografie und Sozialwissenschaften vermittelt werden.

Doch welche und wie viel ökonomische Bildung erhalten die Schülerinnen und Schüler in NRW auf diese Art tatsächlich? Wie werden zukünftige Lehrkräfte auf ihre Aufgabe an den Hochschulen vorbereitet? Und was muss passieren, um Wirtschaft dauerhaft in den Schulen zu verankern?

Diese und weitere Fragen sollen an diesem Tag mit Ihnen und weiteren Experten aus Wirtschaft, Schule und Politik diskutiert werden.

Die Einladung und weitere Informationen können Sie sich hier als PDF herunterladen.