Aktuelle Meldungen

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2018

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25.07.2018

Ökonomische Bildung als Thema in der WirtschaftsWoche

Mit der heißen Phase des Sommers widmet sich auch die Wirtschaftswoche einem für uns immer brandheißen Thema: Es wird ausführlich über die ökonomische Bildung von Kindern und Jugendlichen berichtet. Bert Losse (Wirtschaftswoche) arbeitet in einem gründlich recherchierten Artikel die aktuelle Situation der ökonomischen Bildung in Deutschlands Schulen und die Optimierungsmöglichkeiten heraus. In einem Begleitinterview mit Prof. Dr. Dirk Loerwald (IÖB) werden noch einmal ausführlicher Schulbücher, Unterrichtsmaterialien, Praxiskontakte und die Lehrerausbildung in der ökonomischen Bildung thematisiert. 

Das komplette Interview mit Prof. Dr. Dirk Loerwald und der WirtschaftsWoche ist hier zu lesen:

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/oekonomische-bildung-wir-brauchen-ein-schulfach-wirtschaft/22832920.html

Den kostenpflichtigen Begleitartikel finden Sie unter:

https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/vwl-vom-religionslehrer-warum-die-oekonomische-bildung-in-deutschland-miserabel-ist/22812586.html

05.07.2018

Von Murmelbahnen und Kleiderbügeln …

Das Institut für Ökonomische Bildung, die KGS Rastede und die OBS Alexanderstraße kooperieren in der Berufsorientierung

Kurz vor den Sommerferien durchliefen Schülerinnen und Schüler des 7. bzw. 8. Jahrgangs der KGS Rastede und der OBS Alexanderstraße eine sogenannte Kompetenzfeststellung, die maßgeblich von Studierenden der Ökonomischen Bildung gestaltet wurde.

Ähnlich wie in Assessmentcentern zur Personalauswahl in Unternehmen sind beispielsweise Gruppenaufgaben oder handwerkliche Aufgaben zu bewältigen, um neue Erkenntnisse über Kompetenzen jenseits der Schulnoten gewinnen zu können. In anschließenden Beratungsgesprächen wird beispielsweise erörtert, welche Betriebspraktika für die Schülerinnen und Schüler sinnvoll sein können. Die Diagnostik und Beratung im Rahmen der Kompetenzfeststellung erfolgt durch speziell geschulte Lehrkräfte, die von Studierenden der Institute für Ökonomische Bildung und Sonderpädagogik an der Universität Oldenburg unterstützt werden.

An der Universität Oldenburg können die Studierenden der Fächer Ökonomische Bildung und Sonderpädagogik ein Modul (4 SWS) zur Berufseignungsdiagnostik absolvieren. In dem Modul erhalten die Studierenden eine grundsätzliche Einführung in die Berufseignungsdiagnostik und die sich anschließenden Rückmeldegespräche zu den individuellen Ergebnissen der Schülerinnen und Schüler. Hinzu kommt eine Einführung in das niedersächsische Standardverfahren „Kompetenzanalyse Profil AC“ und die angeleitete Anwendung des Verfahrens in der Schule.

Das Studienmodul wird mittlerweile im fünften Jahr durchgeführt, weil die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung für die Vor- und Nachbereitung von Praxiskontakten im Wirtschaftsunterricht oder für individuelle Fördermaßnahmen genutzt werden können. Mit den Partnerschulen wird deshalb abgestimmt, wie die Ergebnisse von Profil AC in das Berufsorientierungskonzept eingebunden werden sollen. „Hinzu kommt, dass der Theorie-Praxis-Bezug von den Studierenden sehr geschätzt wird,“ so Prof. Dr. Rudolf Schröder vom Institut für Ökonomische Bildung.

Durchführung des Kompetenzfeststellungs- verfahrens erfordert eine intensive Vorbereitung.

Das Ergebnis einer Gruppenaufgabe: Eine Murmelbahn, die von Schülerinnen und Schülern erstellt worden ist.

Geschick ist bei dieser Einzelaufgabe gefordert: Aus zwei Drahtstücken sollte ein Kleiderbügel gebogen werden.

Ideenreichtum wurde im Rahmen der Vermarktung eines Produktes gefordert. 

Von der Diagnostik zum Ergebnis: In einer Beobachterkonferenz werten die Studierenden ihre Beobachtungen aus …

… und geben sie anschließend in die Software ein, um ein Kompetenzprofil für jeden Schüler/jede Schülerin ausdrucken zu können, welches im anschließenden Beratungsgespräch besprochen wird. 

02.07.2018

STABILe Unterstützung für die berufliche Integration von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Unternehmen und Schulen sind nicht selten überfordert, die berufliche Integration von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung angemessen zu unterstützen, weil dem Ausbildungs- und Lehrpersonal Werkzeuge für eine individuell passende Wahl des beruflichen Einsatzbereiches fehlen, welche die Selbsteinschätzung der besagten Zielgruppe angemessen berücksichtigen.

Genau hier setzt das Oldenburger Konsortium im Rahmen des dreijährigen BMBF-Projektes STABIL (Selbstbestimmung und Teilhabe für Alle in Berufswahl und BerufsbILdung) an: Die Unternehmen TARGIS GmbH (Koordinator), embeteco GmbH & Co. KG, die Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. sowie die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik) und das Institut für Ökonomische Bildung gGmbH wollen mit ihrem gebündelten pädagogischen und technischem Knowhow einen entscheidenden Beitrag zur Selbstbestimmung und beruflichen Teilhabe von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung leisten.

Zur Unterstützung der beruflichen Integration von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung wird von den Partnereinrichtungen ein digitales, interaktives Assistenzsystem auf der Basis von Bildsymbolen entwickelt sowie in Unternehmen und Schulungseinrichtung erprobt und implementiert. Im Sinne einer Unterstützten Kommunikation können Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Gespräch mit dem Lehr- und Ausbildungspersonal ihre beruflichen Interessen und Talente besser reflektieren, sodass passende (theoriereduzierte) Ausbildungsberufe oder Arbeitsplätze und die damit verbundenen Unterstützungsbedarfe zielgerichteter bestimmt werden.

Das IÖB wird vor allem die Implementation des digitalen Assistenzsystems in Schulen und Unternehmen in Verbindung mit der Entwicklung von Lehr-/Lernmaterialien und Fortbildungsmaßnahmen unterstützen.

27.06.2018

Wirtschaftsraum Europa – Warum freier Handel allen nützt

„Die Europäische Union ist heute der am stärksten integrierte Wirtschaftsraum weltweit, ein Wirtschaftsraum der Superlative sozusagen. Und im Rest der Welt gibt es allerorts Bestrebungen, der Europäischen Union nachzueifern, Wirtschaftsräume zu integrieren und den Handel untereinander anzukurbeln. Aber warum eigentlich? Warum wollen alle mitmachen beim internationalen Handel?“

Diese und viele weitere Fragen rund um Europa werden in der „Bürgerinformation Nr. 10 Wirtschaftsraum Europa – Warum freier Handel allen nützt“ beantwortet, die die Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg – DER KLEINE KREIS e.V. in Zusammenarbeit mit dem IÖB herausgegeben hat, das sich für die Konzeptionierung sowie die inhaltliche Gestaltung verantwortlich zeichnete.

Vor allem einer jungen Zielgruppe soll verständlich erklärt werden, warum das heutige Europa und die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion keineswegs selbstverständlich und deshalb umso schützenswerter sind. Mit Bezügen zum „echten“ Leben in Europa in Form der fiktiven Familie Janssen wird in einer verständlichen Sprache die Geschichte der Europäischen Union bis heute dargestellt und dabei insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung und ihre Bedeutung für Wohlstand und Freiheit beleuchtet.

Für die Vertiefung einzelner Themenfelder enthält die Bürgerinformation zahlreiche Links, die zu weiterführenden Informationen im Internet führen, u. a. auch zu verschiedenen Audio- und Video-Dateien.

Druckexemplare der Bürgerinformation können einzeln oder auch als Klassensatz per E-Mail über info@derkleinekreis.org bestellt werden, ein Download im PDF-Format ist über folgenden Link möglich: www.derkleinekreis.org/wirtschaftsraum-europa/

Broschüre Wirtschaftsraum Europa