IÖB und wigy Fortbildungsangebote

Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium

Derzeit wird die Berufliche Orientierung an den niedersächsischen Gymnasien ausgebaut. Mit der Rückkehr zum Abitur in 13 Jahren wurde das verpflichtende Betriebspraktikum aus der Jahrgangsstufe 9 in die Jahrgangsstufe 11 (d. h. in die gymnasiale Oberstufe) verlagert. Zugleich wurde in der Jahrgangsstufe 11 das zweistündige Fach Politik-Wirtschaft um eine unbenotete Zusatzstunde erweitert, die insbesondere zur Unterstützung der persönlichen Beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler dienen soll. Außerdem sehen das Musterkonzept zur Berufsorientierung und der Entwurf des Erlasses für Berufliche Orientierung vor, dass die Gymnasien mindestens 25 Tage zur beruflichen Orientierung gestalten, ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchführen, ein Dokumentationsinstrument einsetzen und ein schuleigenes Konzept zur Beruflichen Orientierung entwickeln.

Vor diesem Hintergrund wendet sich die hier ausgeschriebene Fortbildung an schulische BO-Beauftragte, Mitglieder der Schulleitung und Fachlehrkräfte insbesondere im Fach Politik-Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der schulischen Konzepte zur Beruflichen Orientierung. Hierbei geht es vor allem um die Frage, wie vor dem Hintergrund der schulformspezifischen Anforderungen die unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Maßnahmen mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler zielführend miteinander verzahnt werden können. Dabei sind berufswahltheoretische, (fach-)didaktische und schulorganisatorische Aspekte zu berücksichtigen. Hierbei kann u. a. auf Erfahrungen aus dem Projekt BOGn (Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium) zurückgegriffen werden, welches seit 2009 in gymnasialen Schulformen in verschiedenen Bundesländern erfolgreich durchgeführt wird.

Zur Organisation
Die Fortbildung wird von Prof. Rudolf Schröder durchgeführt, der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die Professur für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufliche Orientierung innehat. Es handelt sich um eine Blended-Learning-Maßnahme mit zwei eintägigen Präsenztreffen und einer zwischengelagerten Onlinephase, die vor allem der Weiterentwicklung der eigenen schulischen Konzepte zur Beruflichen Orientierung dient. Es findet eine durchgängige tutorielle Betreuung durch Mitarbeiter des IÖB (www.ioeb.de) statt. Zur konkreten Unterstützung werden den Teilnehmenden Lehr-/Lernmaterialien, die die Einbindung der BO in den Fachunterricht unterstützen, an die Hand gegeben sowie digitale, adaptierbare Vorlagen für die erlasskonforme Verzahnung der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Maßnahmen. Die Teilnehmenden werden gebeten, das aktuelle Konzept ihrer Schule zur Beruflichen Orientierung und einen Computer mitzubringen.

Die Maßnahme in der Übersicht

  Zielgruppe

Lehrkräfte an Gymnasien (und anderen Schulformen mit einer  gymnasialen Oberstufe)

  Laufzeit

 25.10. bis 21.11.2018

  Termine

  • Auftakttreffen: 25.10.2018 (in Oldenburg)
  • Onlinephase: 26.10 bis 20.11.2018
  • Abschlusstreffen: 21.11.2018 (in Oldenburg)

  Kosten

 250,00 Euro/Person 

  Unterlagen

  • Fortbildungsbaustein „Berufs- und Studienorientierung“ Sek. II
  • Lehr-/Lernmaterialien
  • adaptierbare Konzeptvorlagen
  • Konzept Projekt BOGn

  Mindestteilnehmerzahl

 10

  Informationen und

  Anmeldung

 Simone Malz,
 Tel. 0441/361303-24
 E-Mail: malz@ioeb.de

 

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Qualifizierungsangebot für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt: Ökonomische Bildung Online für die Unterrichtsfächer Wirtschaft/Wirtschaftslehre

Das Institut für Ökonomische Bildung führt im Auftrag des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA) in Sachsen-Anhalt einen 11-monatigen internetgestützten Weiterbildungskurs (Blended Learning) für Lehrkräfte durch, die eine „Unterrichtserlaubnis Wirtschaft“ an Förder-, Sekundar-, Gemeinschafts- oder Gesamtschulen oder eine „Unterrichtserlaubnis Wirtschaftslehre“ an Gymnasien, Fachgymnasien oder dem gymnasialen Zweig von Gesamt- oder Gemeinschaftsschulen erwerben möchten.

In dem Kurs werden fachwissenschaftliche Inhalte und didaktisch-methodische Aspekte behandelt. Dabei werden kontinuierlich curriculare Bezüge hergestellt. Die praktische Umsetzung im Unterricht steht im Vordergrund. Sowohl die Online-Lernphasen als auch die Präsenzveranstaltungen, die am LISA stattfinden, werden von Tutoren betreut. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können u. a. auf eine Reihe von Online-Qualifizierungsbausteinen und eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien, Fachbeiträgen und Übungsmaterialien zurückgreifen.

Die Maßnahme startete im März 2018. Damit wird die langjährige Kooperation der beiden Akteure in der Qualifizierung von Lehrkräften fortgeführt.

 

Informationen

Simone Malz, Institut für Ökonomische Bildung

Tel. 0441/361303-24; E-Mail: malz@ioeb.de

 

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